Mitten im Urlaubs-Trubel am Flughafen kämpft ein Papa um sein Leben. Sein Herz gibt auf. Eine glückliche Fügung verhindert die Katastrophe.
„Er fing an, lila zu werden“Verspäteter Flug rettet Familienvater (33)

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Dank eines verspäteten Abflugs (Symbolfoto) konnte ein Familienvater gerettet werden.
Ein schrecklicher Vorfall mit einem Ausgang, der Hoffnung macht, ereignete sich am Airport von Birmingham. Für Richard Chambers (33) sollte es am 29. Juli gemeinsam mit seiner Gattin und den drei Sprösslingen in die Ferien nach Antalya gehen. Aber kurz vor dem Start kollabierte der Vater aus Leicestershire unvermittelt im Wartebereich – seine Familie musste alles mitansehen.
Seine Partnerin durchlebte den Schockmoment direkt neben ihm. „Ich drehte mich um und er fiel zu Boden“, gab sie später gegenüber der „Birmingham Mail“ zu Protokoll. Seine Verfassung wurde rapide schlechter. „Es klang, als würde er würgen, und dann fing er an, lila zu werden.“
Drama am Gate, aber mehrere glückliche Fügungen
Sie erkannte, dass er nicht mehr atmete und rief verzweifelt um Beistand, als die Kinder Lucas (10), Riley (5) und Baby Amelia (zehn Monate) Zeugen der Szene wurden. In der Gruppe der Ersthelfer befand sich ein Sanitäter, der umgehend mit der Reanimation startete und durch den Einsatz eines Defibrillators den Mann zurückholte. Das berichtet „t-online“.
Dass der Helfer überhaupt zur Stelle war, ist einer unfassbaren Fügung geschuldet. An jenem Tag hatte der Flug der Familie eine erhebliche Verspätung. Exakt diese Verzögerung brachte den Sanitäter, der eigentlich frei hatte, genau im entscheidenden Moment an den Ort des Geschehens. Die Gattin ist überzeugt: „Wäre er nicht dort gewesen, das hat sogar das Krankenhaus bestätigt, wäre Richard gestorben.“
In der Klinik folgte der nächste Schock: Die Ärzte stellten fest, dass Richard Chambers unter einem angeborenen Herzleiden laboriert, von dem niemand in der Familie eine Ahnung hatte. Eine besonders bittere Note erhält die Geschichte dadurch, dass seine Schwester erst im Vorjahr mit nur 39 Jahren ebenso durch einen Herzstillstand aus dem Leben gerissen wurde.
Die Mutter nutzte später Facebook, um den anonymen Retter ausfindig zu machen und ihm ihre Dankbarkeit auszudrücken. In einem bewegenden Post formulierte sie: „Ich weiß nicht, ob er jemals verstehen wird, wie dankbar wir sind. Unsere Kinder wären am Boden zerstört gewesen, ihren Vater nie wiederzusehen. Danke aus tiefstem Herzen, dass er noch bei uns ist.“ (red)
