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„Entsetzliche Tragödie“Mann tötet Kinder und Schwangere – insgesamt neun Tote

Dieses von WJET zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt Polizisten am Tatort. Bei einem Schussvorfall im US-Bundesstaat Pennsylvania sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.

Copyright: Matt Barnum/WJET/AP/dpa

Dieses von WJET zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt Polizisten am Tatort. Bei einem Schussvorfall im US-Bundesstaat Pennsylvania sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.

Aktualisiert:

Nach einem Schusswaffenvorfall im US-Bundesstaat Pennsylvania bleiben die Hintergründe ungeklärt. Nun gibt der Gouverneur die Zahl der Toten bekannt.

Bei einer Gewalttat im US-Bundesstaat Pennsylvania sind nach Angaben des Gouverneurs Josh Shapiro neun Menschen getötet worden. Er habe mit der Bürgermeisterin der Stadt Erie, Daria Devlin, gesprochen und ihr nach dem tragischen Schusswaffenvorfall in der vergangenen Nacht die volle Unterstützung zugesichert, teilte Shapiro auf der Plattform X mit.

Nach aktuellen Informationen hatte ein Mann acht Menschen erschossen. Zu den Todesopfern zählten ein fünfjähriger Junge, ein zehn Monate altes Mädchen und eine im achten Monat schwangere Frau. Zu sieben der Todesopfer hatte der mutmaßliche Täter verwandtschaftliche Beziehungen.

Auch der Angreifer ist tot

Wie die Behörden in der Stadt Erie am Samstag (10. Oktober, Ortszeit) mitteilten, beging der 45-Jährige mutmaßliche Schütze nach der Tat offenbar Suizid. Auch der Sender CBS News berichtete, dass die Polizei davon ausgeht, dass er durch eine mutmaßlich selbst zugefügte Schusswunde gestorben ist. Zu den Hintergründen der Tat sowie dem Tathergang machte die Polizei zunächst keine Angaben.

„Es gibt keine Worte, die das Ausmaß des Verlusts an Menschenleben hier angemessen beschreiben könnten“, zitierte der Sender den Polizeichef von Erie, Rick Lorah.

Aus Respekt vor den Opfern und den Angehörigen werde er nicht auf Einzelheiten vor Ort eingehen, sagte Lorah. Die Ermittler arbeiten seinen Angaben zufolge mit Hochdruck daran, den Tathergang zu rekonstruieren. „Wir werden nicht über ein mögliches Motiv oder andere Informationen spekulieren.“

Die Stadtverwaltung hatte die Tat zuvor als „entsetzliche Tragödie“ bezeichnet und zugleich Entwarnung gegeben. „Wir sind uns bewusst, dass diese Nachricht bei unseren Einwohnern große Bestürzung und Trauer auslöst.“ Der Schütze sei aber tot und es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Die Stadt Erie zählt etwas mehr als 90.000 Einwohner. Sie liegt an dem gleichnamigen See, durch den die Grenze zwischen den USA und Kanada verläuft. (dpa/AFP)