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Drama-TagJunge (9) und Teenager (18) bei Unfällen gestorben

Das Bild zeigt einen Polizei- und einen Rettungswagen.

Copyright: Jens Kalaene/dpa

Ein Kind und ein Teenager sind am Freitag (11. September 2026) bei Unfällen im Landkreis Rostock innerhalb weniger Stunden ums Leben gekommen (Symbolfoto).

Schock im Landkreis Rostock: Ein Kind und ein junger Erwachsener sind tot. Zwei furchtbare Kollisionen innerhalb kürzester Zeit.

Zwei entsetzliche Verkehrsunglücke haben am Freitag (11. September 2026) den Landkreis Rostock erschüttert. Ein neunjähriges Kind sowie ein 18-jähriger Teenager verloren dabei ihr Leben. Die beiden Tragödien passierten im Abstand von nur wenigen Stunden.

Die erste Katastrophe spielte sich gegen 17.10 Uhr auf der Bundesstraße 104 zwischen Rehna und Gadebusch ab. Ein Junge (9) war dort laut Polizei auf einem Radweg unterwegs, als er unvermittelt auf die Straße fuhr. Ein 45-jähriger Pkw-Fahrer hatte keine Chance mehr, die Kollision zu vermeiden. Der Junge erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch am Ort des Geschehens starb. Das berichtet „t-online“.

Nächste Tragödie am späten Abend

Gegen 21.45 Uhr, also nur viereinhalb Stunden danach, ereignete sich auf einer Landstraße zwischen Zehna und Lohmen das nächste Drama. Ein Opel Corsa kam aus noch nicht geklärtem Grund auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem Skoda zusammen.

Für den 18-jährigen Lenker des Skoda kam jede Hilfe zu spät, er starb noch am Unglücksort. Seine beiden Begleiter, 17 und 24 Jahre alt, zogen sich schwere Verletzungen zu. Der 46 Jahre alte Opel-Fahrer wurde ebenfalls schwer verletzt. Ein VW-Transporter, der hinter dem Skoda fuhr, konnte nicht mehr ausweichen und krachte ins Heck. Die drei Personen im VW hatten Glück und blieben unversehrt.

Den entstandenen materiellen Schaden beziffert die Polizei auf eine Summe von etwa 80.000 Euro. Für die Aufräumarbeiten war die Landstraße bis zum frühen Morgen nicht befahrbar. Ein Großaufgebot von Helfern, inklusive eines Rettungshubschraubers, war vor Ort. (red)

Im Fall des ersten Unglücks war die Bundesstraße für circa drei Stunden komplett blockiert. Ein Sachverständiger soll nun den exakten Ablauf des furchtbaren Vorfalls aufklären. (red)

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