Abo

Chefin macht AnsageDGB-Chefin Fahimi wiedergewählt, macht klare Kampfansage

Ordentlicher Bundeskongress des DGB

Copyright: Fabian Sommer/dpa

DGB-Chefin Fahimi wurde mit klarer Mehrheit bestätigt.

DGB-Chefin Fahimi wiedergewählt – klare Ansage an Bosse.

Yasmin Fahimi (58) bleibt die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Eine überwältigende Mehrheit hat sie mit 370 Ja-Stimmen im Amt bestätigt. Auf dem Bundeskongress in der Hauptstadt bedeutet das für sie eine weitere Amtszeit von vier Jahren. Lediglich 15 Gegenstimmen und drei Enthaltungen gab es. Seit 2022 steht Fahimi an der Spitze des DGB.

Ansage an die Bosse: „Radikalkapitalismus“ wird nicht geduldet

Nach ihrer Wiederwahl machte sie sofort eine klare Ansage. Angesichts kommender Sozialreformen richtete sie eine Warnung aus: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürften nicht mit ihren Jobs und Gehältern die Zeche für Krisen zahlen. Fahimi versicherte, man könne sich auf sie verlassen, sollte der „Radikalkapitalismus“ unverhohlen gepriesen werden. Es sei notwendig, dass die Gewerkschaften bereit zur Mobilisierung sind.

Sie unterstrich die zweifache Funktion der Gewerkschaften und sagte: „Auf der anderen Seite sind wir und bleiben wir eine Gestaltungskraft in diesem Land“.

Kongress in Berlin: SPD-Chef Klingbeil kommt

Der DGB-Kongress in Berlin tagt noch bis Mittwoch unter dem Leitspruch „Stärker mit uns“. Für den Abend ist der Besuch von Vizekanzler Lars Klingbeil, dem Chef der SPD, angekündigt.

Im DGB sind acht einzelne Gewerkschaften organisiert, die für die Belange von etwa 5,4 Millionen Mitgliedern in der Bundesrepublik eintreten. Das betrifft natürlich auch unzählige Beschäftigte direkt bei uns in Köln und im Umland. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Italienische Carabinieri / Polizei

Tod der Tochter erfunden

Frau zockt Ex-Kollegin mit KI-generierten Trauerfotos ab