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„Haben mich von hinten angegriffen“Deutsche Studentin (21) in Urlaubsmetropole vergewaltigt

Die Universität Mailand „La Statale“ ist eine der renommiertesten staatlichen Universitäten Italiens. (Archivbild) Eine deutsche Erasmus-Studentin berichtet den Carabinieri, von zwei Männern vergewaltigt worden zu sein.

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Die Universität Mailand „La Statale“ ist eine der renommiertesten staatlichen Universitäten Italiens. (Archivbild) Eine deutsche Erasmus-Studentin berichtet den Carabinieri, von zwei Männern vergewaltigt worden zu sein.

Aktualisiert:

Zwei Unbekannte haben eine 21-jährige Studentin aus Deutschland in der Nacht zu Donnerstag in Mailand überfallen und vergewaltigt. Die Carabinieri suchen nach den Tätern. Bisher fehlt von ihnen jede Spur.

Es ist kurz vor fünf Uhr am Donnerstagmorgen (15. Oktober) im Mailänder Ausgeh-Viertel „NoLo“ (Viertel nördlich von Loreto): An der Kreuzung von Via Crespi und Via Giacosa fährt eine Streife der Carabinieri vorbei. Eine völlig aufgelöste junge Frau läuft auf den Wagen mit dem Blaulicht zu. Sie ist 21 Jahre alt und kommt aus Deutschland. Was sie den Beamten erzählt, ist ein Albtraum.

Die Studentin war für einen Studienaufenthalt im Rahmen des europäischen Austauschprogramms Erasmus nach Mailand gekommen. Den Carabinieri erklärte sie, sie sei am Mittwochabend ausgegangen. Einige Stunden vor Sonnenaufgang sei sie die Via Crespi entlanggegangen. Dort hätten sie zwei Männer eingeholt, die sie nie zuvor gesehen habe. „Sie haben mich von hinten angegriffen“, so zitiert der „Corriere della Sera“ die Studentin.

Junge Frau stand unter Schock

Die beiden Männer hätten sie dann festgehalten und daran gehindert, zu schreien und wegzulaufen. Dann hätten sie die Frau gewaltsam an eine abgelegene Stelle gebracht und sie gewaltsam missbraucht. Sie habe mit allen Mitteln versucht, sich zu befreien. Doch es sei ihr nicht gelungen.

Erst als die Unbekannten davongelaufen seien, sei sie freigekommen. Die Täter seien verschwunden, bevor sie die Streife habe anhalten können.

Die junge Frau stand dem Bericht nach noch unter Schock, als sie die Polizei angehalten hatte. Die Carabinieri brachten sie zur medizinischen Untersuchung in das Anti-Gewalt-Zentrum der Mangiagalli-Klinik. Dort blieb sie den gesamten Donnerstagvormittag. Die Psychologin der Klinik betreute sie.

Die Staatsanwaltschaft ist informiert. Die Carabinieri der Wache Garibaldi prüfen nun die Schilderung der Studentin und suchen nach den Tätern. In den ersten Momenten der Hilfe war die 21-Jährige sehr aufgewühlt. Deshalb könnte sie in den nächsten Tagen noch einmal befragt werden.

Kameras liefern bisher keine brauchbaren Bilder

Die Ermittler sichern technische Spuren und werten die Daten der Handy-Funkzellen aus. Hoffnung setzen sie vor allem auf Aufnahmen von öffentlichen und privaten Überwachungskameras in der Gegend. Nach einer ersten Sichtung scheint es aber keine Bilder zu geben, die den Ermittlern weiterhelfen. Wer die beiden Männer sind, ist bislang unklar. (mg)


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