+++ EILMELDUNG +++ Fans sind extrem traurig Schock-Aus für Kölner Kultstätte – wird nach 57 Jahren geschlossen

+++ EILMELDUNG +++ Fans sind extrem traurig Schock-Aus für Kölner Kultstätte – wird nach 57 Jahren geschlossen

Deutsche PostVerdi-Mitglieder stimmen für unbefristeten Streik

Ein Briefträger fährt mit seinem Fahrrad eine Straße in München entlang. Bei der Deutschen Post gehen die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Verdi nach einem klaren Streik-Votum an diesem Freitag weiter.

Ein Briefträger fährt mit seinem Fahrrad eine Straße in München entlang. Bei der Deutschen Post gehen die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Verdi nach einem klaren Streik-Votum an diesem Freitag weiter.

Eine Urabstimmung der Gewerkschaft Verdi hat ergeben: Eine Mehrheit hat das Tarifangebot der Post abgelehnt - es kommt zu einem unbefristeten Arbeitskampf. Dadurch könnte sich die Zustellung von Millionen Paketen und Briefen deutlich verzögern.

Bei der Deutschen Post gehen die Tarif-Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Verdi nach einem klaren Streik-Votum an diesem Freitag weiter.

In einer Urabstimmung lehnten 85,9 Prozent der Befragten das Tarifangebot der Post ab und votierten für einen unbefristeten Streik, wie Verdi am Donnerstag weiter mitteilte. Damit sei das Quorum von 75 Prozent deutlich übertroffen worden.

Deutsche Post: Verdi fordert 15 Prozent mehr für Post-Angestellte

Die Gewerkschaft will die Verhandlungen, die sie im Februar für gescheitert erklärt und somit abgebrochen hatte, dennoch wiederaufnehmen und an den Verhandlungstisch zurückkehren.

Alles zum Thema Deutsche Post

Damit komme man der Forderung der Deutschen Post nach, sagte die Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.

Verdi fordert 15 Prozent mehr Geld für die Briefträger, Paketboten und anderen Beschäftigten im Konzernbereich Post & Paket Deutschland. Das Management lehnt das als wirtschaftlich nicht machbar ab und bietet deutlich weniger.

„Die Deutsche Post AG steht jetzt in der Verantwortung, durch eine deutliche materielle Verbesserung des abgelehnten Angebots einen unbefristeten Streik abzuwenden“, sagte Kocsis.

„Das Ergebnis der Urabstimmung zeigt die Entschlossenheit unserer Mitglieder, für ein gutes Tarifergebnis zu kämpfen.“ Die Arbeitgeber seien gut beraten, dieses Votum sehr ernst zu nehmen. (dpa/mg)