Schock-Bilder aus Belgien Heftige Ausschreitungen bei Demo gegen Corona-Maßnahmen

Nach friedlichem Beginn kam es bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am 21. November 2021 im Brüsseler Regierungsviertel zu heftigen Ausschreitungen.

Nach friedlichem Beginn kam es bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am 21. November 2021 im Brüsseler Regierungsviertel zu heftigen Ausschreitungen.

Brennende Mülltonnen, zerstörte Autos und Wasserwerfer, die Demonstranten auseinandertreiben. In der Hauptstadt Belgiens sind Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen eskaliert.

Brüssel. Es sind schockierende Bilder, die aus Brüssel um die Welt gehen. Mehrere zehntausend Menschen hatten gegen die von der Regierung verhängten Corona-Maßnahmen protestiert. Doch plötzlich kam es zu schockierenden Szenen.

Die Demonstration begann nach Angaben eines AFP-Reporters am Sonntag, 21. November 2021, friedlich, später kam es nahe dem Regierungsviertel in der belgischen Hauptstadt aber zu Ausschreitungen. Die Polizei ging unter anderem mit Wasserwerfern und Tränengas gegen eine Gruppe von Demonstranten vor, die Gegenstände auf Beamte warf.

Die Polizei setzte am 21. November 2021 unter anderem Wasserwerfer und Tränengas gegen eine Gruppe randalierenden Demonstranten ein.

Die Polizei setzte am 21. November 2021 unter anderem Wasserwerfer und Tränengas gegen eine Gruppe randalierenden Demonstranten ein.

Insgesamt nahmen nach Polizeiangaben rund 35.000 Menschen an der Demonstration teil. Sie protestierten gegen die am Mittwoch von der Regierung verkündete Verschärfung der Corona-Regeln. Ihr Zorn richtete sich vor allem dagegen, dass Ungeimpfte nicht mehr in Restaurants und Bars dürfen.

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Um die neue Corona-Welle in Belgien zu brechen, setzt die Regierung zudem auf Telearbeit und die verstärkte Impfung von Kindern. Wo es möglich ist, müssen Arbeitnehmer ab Montag mindestens vier Tage pro Woche von Zuhause aus arbeiten. Zudem weitet Belgien die Impfkampagne auf fünf- bis elfjährige Kinder aus. (afp)

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