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Brutale Eifersuchtstat in HalternVater sticht auf Freundin ein – Richter fällt knallhartes Urteil

Landgericht Essen

Copyright: Bernd Thissen/dpa

Bluttat vor den Augen der Kinder: Zehn Jahre Haft. (Symbolbild)

Ein Mann aus Haltern hat seine Partnerin fast umgebracht – vor den Augen der eigenen Kinder. Jetzt kam das Urteil, und die Worte des Richters gehen unter die Haut. Eine Geschichte über krankhafte Kontrolle und brutale Gewalt.

Für eine fast tödliche Messerattacke muss ein Familienvater (33) aus Haltern für zehn Jahre hinter Gitter. Das Essener Schwurgericht fällte dieses harte Urteil. Der Mann hatte zugegeben, am 31. Juli des Vorjahres sieben Stiche gegen seine Lebensgefährtin (35) geführt zu haben, die sie am Rücken und am Hals trafen.

Was die Tat besonders grausam macht: Die zwei gemeinsamen Kinder wurden Zeugen des blutigen Angriffs. Das Leben der Frau konnte nur durch eine sofortige Not-OP gerettet werden, wie die dpa meldet.

Richter über den Täter: „frauenfeindlich und menschenverachtend“

Richter Jörg Schmitt fand bei der Verkündung des Urteils am Freitag eine unmissverständliche Sprache. Er attestierte dem Verurteilten eine „frauenfeindliche und menschenverachtende“ Gesinnung.

„Der Angeklagte hat seine Lebensgefährtin als sein Eigentum angesehen“, erklärte der Richter weiter. Der Mann sei von dem Wahn getrieben gewesen, seine Freundin würde ihn hintergehen. Dafür habe es aber absolut keine Hinweise gegeben.

Kontroll-Wahn mit Kameras und GPS

Der 33-Jährige nutzte extreme Methoden, um die Frau zu kontrollieren. Über Jahre hinweg setzte er sie einem wahren Martyrium aus, sprach Drohungen aus und verfolgte jeden ihrer Schritte.

Sein Kontroll-Zwang kannte keine Grenzen: Er montierte sogar Überwachungskameras in der gemeinsamen Wohnung. Zusätzlich stattete er das Fahrzeug seiner Partnerin mit einem GPS-Sender aus.

Die Strafe für gefährliche Körperverletzung liegt weit über den Forderungen der Anklage (sieben Jahre) und der Verteidigung (dreieinhalb Jahre). Das Urteil hat noch keine Rechtskraft erlangt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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