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Behörden-Irrtum mit schlimmen FolgenUnschuldige als Extremistin abgestempelt – Job weg!

Lupe über Anstecker mit „gesichert rechtsextremistisch“

Copyright: IMAGO / Christian Ohde

Lupe über Anstecker mit „gesichert rechtsextremistisch“

Eine unfassbare Verwechslung mit dramatischen Folgen: Eine Frau verliert ihre Existenzgrundlage.

Ein Albtraum für eine Angestellte aus Berlin. Sie verliert ihre Stelle an einer Fachhochschule, weil der Verfassungsschutz sie fälschlicherweise für eine Staatsfeindin hält. Ein Behörden-Fehler, der ein Leben zerstört.

Seit 2022 hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz die Berlinerin im Visier. Der Grund: Ihr Name glich dem Pseudonym einer Rechtsextremen, die ein antisemitisches und rassistisches Dating-Netzwerk betrieben haben soll. Diese brisanten, aber falschen Informationen wurden an den Berliner Verfassungsschutz weitergeleitet, der wiederum die Hochschule der Frau alarmierte. Das berichtet „t-online“.

Die Hochschule zögerte nicht lange und sprach der Frau die fristlose Kündigung zum Juli 2024 aus. Ihre berufliche Zukunft: zerstört. Ihr Leben: auf den Kopf gestellt. Alles wegen eines fatalen Irrtums.

Amt gesteht Fehler ein – doch die Stelle ist weg

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat den Vorfall auf Anfrage zugegeben und eine interne Prüfung gestartet. Man wolle aus möglichen Pannen für die Zukunft lernen, teilte die Behörde mit. Der Geheimdienst erklärte, dass „im Zentrum der sorgfältigen Prozessanalyse dabei insbesondere die besonderen Anforderungen, die sich im Rahmen von Klaridentifizierungen von Internet-Identitäten ergeben“, stünden.

Der eigentliche Hammer: Laut einem Bericht der „Zeit“ räumte der Berliner Verfassungsschutz gegenüber der Frau nach ihrer Entlassung ein, dass eine andere Person ihren Namen missbraucht hatte. Doch diese Einsicht kam zu spät. Die Stelle der Betroffenen an der Hochschule war bereits neu vergeben. Während die Berliner Senatsinnenverwaltung sich bedeckt hält und erklärt, man äußere sich nicht zu Einzelpersonen, hat die Fachhochschule eine Stellungnahme für Donnerstag angekündigt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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