Erdbeben in Griechenland: Stärke 5,1 erschüttert Urlaubsregion
Beben im UrlaubsparadiesErdstoß der Stärke 5,1 – Seismologen geben noch keine Entwarnung

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In Griechenland gab es ein Erdbeben. (Symbolbild)
Die Erde bebte am Sonntagabend (14. Juni 2026) im südwestlichen Teil der griechischen Halbinsel Peloponnes. Die Region wurde von einer Erschütterung der Stärke 5,1 getroffen. Das Geodynamische Institut der Universität Athen meldete den Vorfall für 20.17 Uhr deutscher Zeit (was 21.17 Uhr lokal entspricht).
Das Epizentrum befand sich ungefähr 16 Kilometer entfernt von der Küste der Kleinstadt Methoni, die bei Touristen sehr geschätzt wird. Es lag in einer Tiefe von circa neun Kilometern unter dem Meeresgrund. Griechische Medien meldeten, dass die Vibrationen stark wahrnehmbar waren und selbst im westlichen Teil Kretas gefühlt wurden.
Rathauschef meldet: Bisher keine Schäden
Eine erste Bewertung der Situation vor Ort erfolgte kurz nach der Erschütterung. „Bislang haben wir keine Schäden registriert. Das Beben war jedoch deutlich zu spüren“, äußerte der regionale Bürgermeister, Panagiotis Karvelas, im Gespräch mit dem staatlichen Radiosender Griechenlands. Der Stoß versetzte zahlreiche Anwohner in Sorge.
Diese Beruhigung ist aber möglicherweise nur vorübergehend. Fachleute rufen zu Besonnenheit auf. Wasilis Karastathis, ein Seismologe, gab im griechischen Fernsehen zu bedenken, dass es momentan unklar sei, ob dies schon die stärkste Erschütterung war. Um das beurteilen zu können, müsse die Entwicklung in den nächsten Tagen genau verfolgt werden.
Historie zeigt: Gefahr ist nicht gebannt
Aus diesem Grund könne man keine endgültige Entwarnung aussprechen, fügte der Fachmann hinzu. Anlass zur Beunruhigung gibt die Tatsache, dass es in dem Gebiet historisch schon wesentlich heftigere Beben gab. Die Situation bleibt unter genauer Beobachtung. (dpa/red)
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