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Bär trickst alle ausTier trinkt aus Wasserhahn und entkommt durch ein Fenster

Bären in Japan

Copyright: Uncredited/kyodo/dpa

In Japan kommt es seit Jahren vermehrt zu gefährlichen Begegnungen zwischen Bären und Menschen. So wie hier in der Präfektur Iwate. In Fukushima hat nun ein Schwarzbär mehrere Menschen angegriffen. (Archivbild)

Irre Flucht: Bär narrt Jäger und öffnet Fenster selbst.

Eine Story wie aus Hollywood kommt direkt aus Japan: Einem unfassbar schlauen Bären ist eine spektakuläre Flucht geglückt, nachdem er vier Personen angegriffen hatte. Das Tier verbarrikadierte sich nach der Tat in einem Fabrikgebäude in Fukushima und hielt die Einsatzkräfte über 24 Stunden auf Trab.

Jäger und Spezialisten versuchten, das Tier mit Fallen sowie Narkosegewehren zu fassen. Doch der Bär war ihnen immer einen cleveren Schritt voraus. Der absolute Wahnsinn: Man beobachtete das Tier sogar dabei, wie es seelenruhig einen Wasserhahn aufdrehte, um zu trinken. Ein unfassbarer Moment für die Menschen vor Ort.

Bär narrt Einsatzkräfte und entkommt durchs Fenster

Die ganze Intelligenz des Bären zeigte sich bei seiner Flucht. Mitten in der Nacht machte er einfach ein Fenster auf und war weg. Selbst ein gezielter Schuss aus einem Narkosegewehr konnte ihn nicht aufhalten. Der Pfeil wurde später entdeckt – mit dem Betäubungsmittel noch immer darin. Ob die Technik versagte oder der Bär den Pfeil selbst entfernte, bleibt ein großes Rätsel.

Nach dieser unglaublichen Fluchtaktion stellte die Stadt die Jagd auf dem Werksgelände ein. Fukushimas Bürgermeister Yuki Baba appellierte aber eindringlich an die Bevölkerung, extrem wachsam zu bleiben. Der Bär ist schließlich weiterhin auf freiem Fuß.

Rekordzahl an tödlichen Angriffen

Der Vorfall ist Teil eines Musters, das Sorgen bereitet. Die Anzahl gefährlicher Zusammentreffen von Bären und Menschen steigt in Japan seit Jahren an. Laut dem Umweltministerium kamen allein im Jahr 2025 landesweit 13 Personen durch Bären ums Leben – ein trauriger Rekord.

Als Ursachen werden unter anderem aufgegebene Ackerflächen und die Entvölkerung von ländlichen Regionen genannt. Deswegen dringen die Bären immer weiter in menschliche Wohngebiete vor. Zusätzlich finden die Tiere häufig nicht mehr genug Futter in den Bergwäldern. Allein in der Tohoku-Region, zu der auch Fukushima zählt, leben laut Regierungsschätzungen aktuell über 19.000 Schwarzbären. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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