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Impf-Skandal um BabysHeftiger Zoff zwischen USA und Afrika

Wissenschaftler blickt durch Mikroskop im Labor

Guinea-Bissau: Hepatitis-B-Studie zwischen Absage und Fortsetzung (Symbolbild).

Riesen-Aufregung um eine Untersuchung: US-Wissenschaftler stehen massiv in der Kritik!

Ein gewaltiger Konflikt ist ausgebrochen! Während amerikanische Gesundheitsbehörden darauf pochen, eine kontroverse Untersuchung fortzusetzen, sagen afrikanische Gesundheitsexperten, sie sei längst vom Tisch. Mittelpunkt des ganzen Theaters ist Guinea-Bissau, eine der ärmsten Nationen der Erde. Dort sorgt eine Impfstoff-Forschung, finanziert von den USA und geleitet von Dänen, für mächtig Ärger und wirft heikle ethische Fragen auf.

Geplant ist, dass 7.000 Neugeborene sofort bei der Geburt gegen Hepatitis B geimpft werden. Weitere 7.000 Babys sollen die Spritze aber erst sechs Wochen später erhalten, damit man die generellen gesundheitlichen Folgen erforschen kann. Die Sache ist extrem heikel: In Guinea-Bissau trägt beinahe jeder fünfte Erwachsene und circa 11 Prozent der kleinen Kinder das Hepatitis-B-Virus in sich – das bedeutet eine große Gefahr für schlimme Erkrankungen mit Todesfolge. Das berichtet „the Guardian“.

Aber nun regt sich Protest. Quinhin Nantote, der seit einem Putsch im November neuer Gesundheitsminister in Guinea-Bissau ist, zieht jetzt die Notbremse. Gegenüber der Presse bekräftigte er, die Untersuchung sei „abgesagt oder ausgesetzt“, da die wissenschaftliche Basis ungenügend geprüft wurde. Rückendeckung bekommt er von Jean Kaseya, dem Chef der Africa CDC, der unterstreicht: „Es ist die Souveränität des Landes.“ Jetzt soll eine Expertengruppe der Africa CDC nach Guinea-Bissau fliegen, um bei der Neubewertung der Forschung zu unterstützen.

Aus den USA kommt eine eiskalte Antwort. Ein Sprecher des amerikanischen Gesundheitsministeriums (HHS), Andrew Nixon, machte am Mittwoch klipp und klar: „Um es klarzustellen, die Studie wird wie geplant fortgesetzt.“ Er beschuldigte die Africa CDC, eine reine „Public-Relations-Kampagne“ zu fahren. Ein weiterer Beamter des HHS nannte die Organisation sogar eine „machtlose, gefälschte Organisation“. Kaseya schoss zurück und erklärte, er habe mit ranghohen HHS-Leuten geredet, die von dieser Äußerung keine Ahnung hatten.

Wegen des Forschungsaufbaus läuten bei Fachleuten die Alarmglocken. „Das ist nicht akzeptabel“, findet Abdulhammad Babatunde, ein Mediziner und Gesundheitsforscher aus Nigeria. Er mahnt, die Kontrollgruppe müsse die übliche Behandlung bekommen, damit Skandale wie bei der Tuskegee-Studie vermieden werden. Zudem sorgt er sich, dass das Machtungleichgewicht die Verantwortlichen in Guinea-Bissau einschüchtern könnte.

Das komplette Chaos hat seinen Ursprung anscheinend in einem dubiosen Zulassungsverfahren. Am 5. November wurde eine erste Fassung der Untersuchung vom Ethikrat in Guinea-Bissau (CNEPS) abgesegnet. Ein zwischenzeitlicher Leiter des Gremiums erklärte aber, dass in dieser Fassung verschwiegen wurde, dass manchen Babys die Impfung verweigert werden sollte. Nachträgliche Anpassungen erhielten nie eine Freigabe. Minister Nantote findet, der Ausschuss habe „dieses Problem nicht angemessen behandelt“. Obendrein haben die dänischen Wissenschaftler anscheinend versäumt, sich eine Erlaubnis von Ethikräten in Dänemark oder den USA zu holen, was eigentlich Pflicht ist.

Nantote und Kaseya weisen auf die dramatische Situation in Guinea-Bissau hin. Nicht einmal ein Viertel der Menschen dort hat Zugriff auf grundlegende Versorgung wie Wasser und sanitäre Anlagen. Elend und Nahrungsmangel sind an der Tagesordnung. Die Sterblichkeitsrate bei Müttern ist enorm und Malaria zählt zu den Haupttodesursachen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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