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Auch Flug nach Spanien betroffenBombendrohungen gegen mehrere Passagierflieger

Auch ein Ryanair-Flug von Manchester nach Murcia war von einer Bombendrohung betroffen.

Copyright: IMAGO/Visions In Golf

Auch ein Ryanair-Flug von Manchester nach Murcia war von einer Bombendrohung betroffen. (Archivbild)

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Es gab Bombendrohungen gegen vier Passagierflieger. Die Lage ist noch unklar.

Bombenalarm in Europa: Am Dienstag (3. November) haben Bombendrohungen gleich vier Passagierflugzeuge getroffen. Die Maschinen waren auf dem Weg nach Polen, Spanien und Bulgarien.

Ob die Drohungen zusammenhängen, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen mit Hochdruck.

Flüge nach Warschau, Murcia und Sofia betroffen

Zwei der Flüge hatten laut der Nachrichtenagentur Reuters Warschau als Ziel. Eine Boeing 737 MAX der polnischen Fluggesellschaft LOT kam aus London-Heathrow und sollte eigentlich auf dem Chopin-Flughafen landen. Nach Angaben des Flughafens Warschau-Modlin wurde um 9.54 Uhr an Bord eine Bombendrohung gemeldet.

Sieben Minuten später landete die Maschine außerplanmäßig in Modlin. Die 181 Menschen an Bord wurden in Sicherheit gebracht. Der Flughafen Modlin wurde zeitweise geschlossen, während die Sicherheitsbehörden die Drohung prüften. Ein LOT-Sprecher bestätigte, dass es ein Flug seiner Gesellschaft war. Mittlerweile wurde der Flugbetrieb am Flughafen Warschau/Modlin wieder aufgenommen.

Auch ein SAS-Flug aus Kopenhagen nach Warschau war betroffen. Diese Maschine landete am Chopin-Flughafen und wurde dort untersucht. Ein Sprecher des Flughafens sagte, der Betrieb laufe weiter. Die polnische Hauptstadt hat zwei Flughäfen: Chopin liegt im Stadtgebiet. Modlin liegt etwa 36 Kilometer außerhalb und wird vor allem von Billigfliegern genutzt.

Auch Flug nach Spanien betroffen

Die dritte Drohung galt einem Flug von Manchester ins südspanische Murcia. Auch dort wurde nichts Explosives entdeckt. Der Ryanair-Flug startete am Dienstagmorgen (3. November) kurz nach 7.10 Uhr.

Spanischen Medienberichten zufolge ging noch vor der Landung in der spanischen Stadt gegen 10.30 Uhr die Bombendrohung ein. Rettungskräfte, darunter die Guardia Civil und die Nationalpolizei, sowie Bombenentschärfungsexperten sollen das Flugzeug nach der Landung in Empfang genommen und anschließend inspiziert haben. Bei den Kontrollen wurde bislang kein Sprengstoff gefunden.

Die vierte Maschine kam aus Israel und landete in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Laut Reuters ging diese Drohung per E-Mail ein. Anti-Terror-Einheiten überprüften das Flugzeug auf mögliche Sprengsätze, auch dort noch ohne Ergebnis. Ein weiterer Wizz Air-Flug von London in die bulgarische Hauptstadt wurde anschließend zum Flughafen in Budapest umgeleitet. Wer hinter den Drohungen steckt, ist bisher nicht bekannt. (mg)