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Wir schaffen den Weg zum MondDeutsche Astronauten Gerst und Maurer sind sich bei Artemis sicher

Astronauten Gerst und Maurer

Copyright: Sebastian Gollnow/dpa

Alexander Gerst (l) und Matthias Maurer freuen sich für ihren Kollegen Luca Parmitano.

Mond-Traum geplatzt? Deutsche Astronauten bleiben cool.

Ein Italiener bekommt den Vorzug, doch die Raumfahrer aus Deutschland, Alexander Gerst und Matthias Maurer, bleiben gelassen. Sie sind überzeugt: Ihr Flug zum Mond kommt noch.

Die Mission „Artemis 3“ hebt ohne sie ab. Trotzdem sind Alexander Gerst und Matthias Maurer, die beiden deutschen Astronauten, absolut zuversichtlich, was ihre persönliche Reise zum Mond angeht. Ihre Aussage gegenüber der Deutschen Presse-Agentur machten sie im Rahmen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA): „Wir sind überzeugt, dass wir beide den Weg zum Mond schaffen“, so die Worte von Maurer.

Für das Jahr 2027 ist der Beginn von „Artemis 3“ vorgesehen, eine Landung auf dem Erdtrabanten ist dabei aber nicht Teil des Plans. Stattdessen soll die Crew im Erdorbit Kopplungsmanöver mit den Mondlandefähren trainieren. Ein Deutscher wird nicht, wie ursprünglich gemeldet, als erster Europäer an Bord sein. Diesen Platz erhält der Italiener Luca Parmitano.

Astronauten sehen keine Überraschung

Diese Entwicklung war für die Raumfahrer aus Deutschland keine Neuigkeit. „Wir wussten das“, bestätigte Gerst. Gibt es deswegen lange Gesichter? „Im Gegenteil, das ist eine sehr gute Nachricht für Gesamteuropa“, meinte der Astronaut. Man sollte den Fokus nicht auf einzelne Flüge legen. Laut seiner Aussage beginnt gerade eine neue Ära, in der der Mond als weiterer Kontinent erkundet wird. „Und da geht es nicht um eine Mission, sondern um ganz viele.“

Bereits für 2028 stehen mit „Artemis 4“ und „Artemis 5“ die nächsten beiden Flüge zum Mond auf dem Programm. Eine Absprache, wer von ihnen den Vortritt erhält, sei nicht nötig, erklärte Maurer. „Der eine fliegt halt einen Flug eher, der andere fliegt dann halt den Flug danach.“

Esa-Chef Aschbacher trifft die finale Wahl

Doch wer hat am Ende das Sagen, wer zuerst starten darf? „Es ist meine Entscheidung“, stellte Josef Aschbacher, der die europäische Raumfahrtagentur Esa leitet, klar. Weitere Details gab er nicht preis. Die Reise zum Mond sei selbstverständlich der Flug mit dem größten Reiz. „Da sind wir momentan in sehr guter Diskussion mit der Nasa.“

Josef Aschbacher

Copyright: Sebastian Gollnow/dpa

Esa-Chef Aschbacher sagt, er entscheide, wer als erstes zum Mond dürfe.

Zwar kam es früher schon mehrfach zu Verschiebungen im Zeitplan. An den Vorhaben für die Flüge 4 und 5 ändere sich jedoch nichts, versicherte Aschbacher. Die Zuständigkeit dafür hat die Nasa, während die Esa mit Komponenten aushilft. „Also wir sind im Zeitplan und wir sind zuverlässig, aber die gesamte Verantwortung hat natürlich die Nasa.“

Bei Gerst und Maurer handelt es sich um routinierte Raumfahrer. Gerst reiste in den Jahren 2014 und 2018 zur Raumstation ISS, Maurer folgte ihm im Jahr 2021. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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