Ein Ausflug in die Tiroler Alpen wurde für einen Hessen zum Albtraum. Nach einem Sturz begrub ihn ein massiver Stein in einer Gletscherspalte.
Alpen-DramaDeutscher (69) unter 200-Kilo-Fels eingeklemmt

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Blick auf die Stubaier Alpen (Archivbild).
Ein Bergsteiger (69) aus Hessen befand sich am Montagnachmittag mit zwei Kameraden auf dem Abstieg von der 3498 Meter hohen Pfaffenschneide. In den Stubaier Alpen bei Neustift geschah dann das Drama. Der Mann rutschte aus, schlitterte etwa acht Meter abwärts und landete in einer zwei Meter tiefen Spalte im Eis.
Aber das war noch nicht alles. Ein gewaltiger Fels mit einem Gewicht von rund 200 Kilogramm stürzte nach und verkeilte den Verunglückten. Der Brocken begrub den Unterschenkel des Mannes und machte jede Bewegung unmöglich. Das berichtet „Bild“.
Komplizierte Rettung
Unverzüglich lief eine große Rettungsaktion für die Feuerwehr und die Bergwacht an. Die Bergung auf dem Sulzenauferner, dem ausgedehntesten Gletscher der Stubaier Alpen, erwies sich als äußerst kompliziert. Da ein Helikopter am Unfallort nicht landen konnte, mussten die Helfer in der Umgebung abgesetzt werden und das letzte Stück zu Fuß zur Eisspalte marschieren.
Mithilfe eines speziellen Flaschenzugs schafften es die Einsatzkräfte schließlich, den massiven Felsbrocken anzuheben und den Mann zu befreien. An der etwa dreistündigen Aktion waren insgesamt 17 Mitglieder der Bergwacht, 20 Feuerwehrleute sowie zwei Hubschrauber beteiligt. Der Deutsche kam wie durch ein Wunder mit Schürfwunden und Prellungen davon und wurde zur Behandlung in eine Klinik nach Hall geflogen. (red)
