Ein neu entdeckter Exoplanet sorgt für Aufregung: NASA-Daten zeigen erstaunliche Ähnlichkeiten zur Erde. Die Alien-Frage flammt neu auf.
Sensation im WeltallNeuer Planet wie die Erde – Nasa rätselt
Aktualisiert
Laut einem Artikel der „Daily Mail“ haben NASA-Forscher einen Exoplaneten identifiziert, der in seiner Umlaufbahn gewisse Parallelen zur Erde aufweist. Der Planet umkreist demnach seinen Stern am äußeren Rand der sogenannten habitablen Zone, in der unter bestimmten Voraussetzungen flüssiges Wasser möglich sein könnte. Für Astronomen ist dies auch laut anderen Medien wie „The Guardian“ ein wichtiger Ansatzpunkt bei der Suche nach potenziell lebensfreundlichen Welten außerhalb unseres Sonnensystems.
Habitable Zone weckt Alien-Hoffnung
Der entdeckte Planet HD 137010 b liegt rund 146 Lichtjahre von der Erde entfernt und gilt als felsiger Exoplanet. Nach Angaben der NASA ist jedoch von extrem niedrigen Temperaturen von bis zu minus 68 Grad Celsius auszugehen. Experten betonen deshalb, dass es sich nicht um einen Hinweis auf Leben handelt, sondern um einen wissenschaftlich interessanten Kandidaten für weitere Untersuchungen.
Ein einzelner Transit wirft neue Fragen auf
Entdeckt wurde der Exoplanet mithilfe von Daten des Kepler-Weltraumteleskops aus dessen K2-Mission. Bislang wurde lediglich ein einzelner Transit beobachtet, was die Auswertung erschwert. Aussagen über die Atmosphäre oder mögliche Lebensspuren sind daher derzeit nicht möglich. Die NASA betont, dass erst künftige Beobachtungen mit Teleskopen wie TESS oder der nächsten Generation von Weltraumteleskopen genauere Erkenntnisse liefern könnten.
NASA bremst Alien-Spekulationen
Trotz der Schlagzeilen bleibt die Raumfahrtbehörde vorsichtig. Die bislang vorliegenden Daten erlauben keine Aussage darüber, ob tatsächlich Leben existiert. Die Wissenschaftler sprechen von einem wichtigen Zwischenschritt, nicht von einer Sensation. Weitere Beobachtungen sollen folgen, um den Planeten genauer zu bestätigen und seine Eigenschaften besser einzuordnen.
Warum der Fund trotzdem brisant ist
Der Exoplanet gilt als besonders interessanter Kandidat, weil seine Umlaufbahn gewisse Parallelen zur Erde aufweist und er sich am Rand der habitablen Zone befindet. Für die Forschung ist das ein wichtiger Schritt, da solche Planeten mit erdähnlicher Distanz zu ihrem Stern bislang nur schwer nachweisbar sind. Die große Frage bleibt: Sind wir allein im Universum – oder gibt es anderswo lebensfreundliche Bedingungen?
Die NASA kündigte an, den Planeten künftig weiter zu beobachten. Ziel ist es, zusätzliche Daten zu sammeln, um seine Eigenschaften besser einzuordnen und die bisherige Entdeckung zu bestätigen. Für die Wissenschaft bedeutet das vor allem eines: Geduld – denn belastbare Aussagen sind erst mit weiteren Beobachtungen möglich. (jag)

