Die Schrecken der Lager überlebt, sein Kampfgeist ungebrochen.
Trotz Auschwitz & TodesmärschenAlbrecht Weinberg wird 101 – und hat eine Mission

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Albrecht Weinberg und zwei Personen auf Bühne
Eine Geschichte von unvorstellbarem Schmerz und zugleich enormer Kraft: An diesem Samstag begeht Albrecht Weinberg sein 101. Lebensjahr. Als einer der wenigen verbliebenen Überlebenden hat er die Abscheulichkeiten des Holocaust selbst durchlebt. Er durchlitt die Qualen in den Lagern Auschwitz, Mittelbau-Dora sowie Bergen-Belsen und überlebte obendrein diverse Todesmärsche.
Ein kaum fassbarer Schicksalsschlag: Die Nationalsozialisten ermordeten beinahe seine komplette Verwandtschaft. Aber Albrecht Weinberg kam mit dem Leben davon. Die Befreiung erfolgte im April 1945 durch britische Truppen, die ihn im Konzentrationslager Bergen-Belsen fanden. Das berichtet „DER SPIEGEL“.
Viele Jahre nach Kriegsende lebte Albrecht Weinberg in den Vereinigten Staaten. Seine Herkunft blieb ihm aber immer im Herzen: Zusammen mit seiner Schwester kam er 2012 wieder nach Ostfriesland, in seine alte Heimat. Seither verfolgt er eine bedeutende Aufgabe: Er geht in Bildungseinrichtungen, um mit der jungen Generation über die Gräueltaten des Nationalsozialismus zu sprechen und seine Erlebnisse weiterzugeben.
Für sein rastloses Engagement wider das Vergessen wird er in seiner Heimatregion gewürdigt. Inzwischen sind nicht nur Straßen, sondern auch eine Schule nach ihm benannt. Darüber hinaus wurde Albrecht Weinberg die Ehrenbürgerschaft von Rhauderfehn, Leer sowie Nordhausen verliehen. Am früheren Zuhause der Familie Weinberg gemahnen Stolpersteine an deren tragische Geschichte. (red)
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