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Aida-KreuzfahrtDrama auf hoher See – Marine muss eingreifen

Das Kreuzfahrtschiff AIDAprima (hier 2016) musste sofort den Kurs ändern.

Das Kreuzfahrtschiff AIDAprima (hier 2016) musste sofort den Kurs ändern.

Bei einer Kreuzfahrt der Reederei Aida ist es am Freitag (6. Januar 2023) zu einem dramatischen Zwischenfall auf hoher See gekommen. Die dänische Marine musste eingreifen.

von Jan Voß (jv)

Dramatischer Zwischenfall auf einem Aida-Kreuzfahrtschiff. Mitten auf hoher See musste plötzlich der Kurs geändert werden und schnellstmöglich Richtung Land gesteuert werden.

Die Aidaprima der Kreuzfahrt-Flotte der Aida Cruises befindet sich derzeit auf dem Rückweg ihrer einwöchigen Silvesterreise. Am Donnerstagabend verließ das Kussmundschiff den Hafen in Bergen, Norwegen.

Zwischenfall auf Kreuzfahrtschiff – Aidaprima muss Kurs ändern

Eigentlich stand am Freitag ein entspannter Seetag auf dem Programm. Auf dem Deck entspannen, die Aussicht genießen oder in einige der vielen Angebote auf dem Kreuzfahrschiff hineinschnuppern. Doch für die Passagierinnen und Passagiere kam es anders als erwartet.

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Stattdessen wurde der Erholungstag an Bord durch einen schockierenden Zwischenfall überschattet. Ein Patient musste aufgrund eines medizinischen Notfalls schnellstmöglich an Land gebracht werden.

Das Aida-Kreuzfahrtschiff änderte sofort die Route und nahm Kurs Richtung norddänischer Küste. Die Brückencrew hatte unterdessen die einen Helikopter angefordert.

Militär kommt mit Hubschrauber – Decks und Beach Club gesperrt

Der Notfall machte auch einen umfangreichen Einsatz der dänischen Marine notwendig. Als sich das Militär mit einem Hubschrauber näherte, wurden die offenen Decks 16 bis 18, sowie der Beach Club auf dem Kreuzfahrtschiff gesperrt, teilt Aida mit.

Mittels einer Seilwinde wurde der Patient dann vom Schiff in den Hubschrauber gehoben. Er wird an Land weiter behandelt. Über die Hintergründe oder Ursachen für den medizinischen Notfall wurden keine Angaben gemacht.

Gegen 12 Uhr war die medizinische Notausschiffung abgeschlossen, sodass die Außendecks wieder freigegeben und der Kurs gen Hamburg wieder aufgenommen wurde. Das unerwartete Manöver sollte demnach keine Auswirkungen auf das pünktliche Erreichen des Hamburger Hafens am Samstag (7. Januar 2023) haben.