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Eigene Frauen missbrauchtMänner betäuben Partnerinnen, vergewaltigen sie und filmen alles

Schriftzug „Politie“ an einem Polizeirevier

Copyright: Lars Penning/dpa

Die niederländische Polizei verdächtigt vier Männer, Frauen aus ihrer direkten Umgebung betäubt und vergewaltigt zu haben. (Symbolbild)

Partnerinnen betäubt, missbraucht und die Taten gefilmt.

Ein Albtraum wird für mehrere Frauen in den Niederlanden zur Realität. Ihre eigenen Partner sollen sie betäubt und missbraucht haben. Die Täter filmten die abscheulichen Taten und teilten die Videos sogar.

In den Niederlanden klickten für vier Männer die Handschellen. Ihnen wird vorgeworfen, Frauen aus ihrem persönlichen Umfeld sediert und sich dann an ihnen vergangen zu haben. Das absolut Schockierende: Bei den Opfern handelt es sich mutmaßlich um die Lebensgefährtinnen der Verdächtigen. Laut den Behörden in Rotterdam wurde die sexuelle Gewalt gefilmt und das Material anschließend verbreitet.

Vier zusätzliche Personen sind ins Visier der Ermittler geraten. Sie stehen im Verdacht, bei den Taten mitgemacht oder bei der Verteilung der Videos geholfen zu haben. Die Polizei hält weitere Verhaftungen für möglich.

Hinweise kamen auch aus Deutschland

Die Ermittlungen kamen ins Rollen, nachdem aus Deutschland und Großbritannien entscheidende Tipps eingingen. Polizeikollegen aus diesen Ländern stießen auf private Chatgruppen in sozialen Netzwerken, in denen sich die Männer anscheinend über ihre Taten ausgetauscht haben.

„Darin wurden Informationen darüber ausgetauscht, wie man Frauen – oder besser gesagt, die eigene Partnerin – am besten unter Drogen setzen und anschließend Sex mit ihr haben kann“, erklärte Gerben Cabbort von der Sondereinheit Sexuelle Gewalt der Rotterdamer Polizei gegenüber dem Radiokanal NOS. Er bezeichnete dies als ein „neues Phänomen“.

Razzia bei Verdächtigen: Waffen und Drogen gefunden

Im Rahmen von Wohnungsdurchsuchungen in der Vorwoche stellten die Beamten einiges sicher. Darunter befanden sich Computer, Mobiltelefone und USB-Speichersticks. Zusätzlich wurden Waffen sowie Narkotika entdeckt. Die Bekanntgabe der Aktion erfolgte aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt, da die Untersuchungen weiterlaufen.

Laut offiziellen Informationen liegt das Alter der Beschuldigten zwischen 21 und 51 Jahren und sie stammen aus unterschiedlichen Gegenden der Niederlande. Die genaue Tatbeteiligung jedes Einzelnen ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen.

Polizei: „Kann dein Leben völlig auf den Kopf stellen“

Wie viele Frauen tatsächlich betroffen sind, ist noch unklar; die Polizei konnte dazu noch keine Auskunft geben. Momentan wird das sichergestellte Videomaterial analysiert, um die Identität der Frauen festzustellen. Eine derartige Tat habe gravierende seelische Konsequenzen für die Opfer, warnten die Behörden.

„Die Nachricht, dass dein Partner oder ein Bekannter dich möglicherweise unter Drogen gesetzt und vielleicht sogar vergewaltigt hat oder das wollte, kann dein Leben völlig auf den Kopf stellen.“ Diese schreckliche Tat weckt Erinnerungen an den Fall der Französin Gisèle Pelicot. Ihr damaliger Ehemann hatte sie über Jahre hinweg sediert und missbraucht. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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