Vier Tote, Dutzende Verletzte. Im Prozess zum Horror-Unfall mit einem Fernbus bei Leipzig kommt jetzt die Wahrheit ans Licht. Der Fahrer hat ein umfassendes Geständnis abgelegt.
A9-TragödieFlixbus-Fahrer bricht Schweigen und gesteht alles

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Der Busfahrer hat vor Gericht einen Fehler eingeräumt.
Der 64-Jährige ließ über seinen Verteidiger Peter Pospisil ausrichten, die Darstellung der Ereignisse durch die Anklagebehörde sei „vollumfänglich zutreffend“. Ihm wird vorgeworfen, das Unglück aus Fahrlässigkeit verschuldet zu haben.
Verteidiger: „Einmaliges fahrlässiges Fehlverhalten“
„Es tut ihm unendlich leid, was passiert ist. Er würde die Zeit gerne zurückdrehen, er kann es nicht“, so der Anwalt für seinen Klienten, der aus Tschechien stammt. Es sei ein „einmaliges fahrlässiges Fehlverhalten“ gewesen.
Sein Mandant sei kein rücksichtsloser Fahrer, betonte der Verteidiger. Weder Übermüdung noch Alkohol oder Drogen seien ursächlich gewesen.
Vier Frauen starben bei dem Horror-Crash
Das furchtbare Unglück passierte am 27. März 2024. Der Reisebus war auf der Strecke zwischen Berlin und Zürich unterwegs, als er auf der A9 im Norden von Leipzig mit fast 100 km/h die Kontrolle verlor. Das Fahrzeug stürzte eine Böschung von rund zwei Metern Höhe hinunter und kippte um.
Laut dpa kamen vier Frauen dabei ums Leben, 46 weitere Insassen erlitten teils schwerwiegende Verletzungen. Die Anklage gegen den Fahrer lautet auf Tötung aus Fahrlässigkeit sowie Körperverletzung. Obwohl das Verfahren am Amtsgericht Eilenburg eröffnet wurde, wird es aus Platzmangel im Landgericht Leipzig geführt. Und jetzt der Hammer: Für das gesamte Verfahren ist lediglich ein einziger Tag vorgesehen. (red)
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