Von Hinrichtungen bis zu hohen Ehren: Das war der 7. Juni
Die letzten HinrichtungenWas am 7. Juni geschah: Letzte Todesstrafe für Kriegsverbrecher

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Tag für Tag finden Sie an dieser Stelle einen Rückblick auf Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, die mit diesem Datum verbunden sind.
Der 7. Juni markiert einen dunklen Moment in der deutschen Nachkriegszeit. An diesem Datum wurden 1951 in der Haftanstalt Landsberg am Lech die finalen Exekutionen an deutschen Kriegsverurteilten in Westdeutschland vollzogen. Diese Hinrichtungen standen unter der Aufsicht der USA.
Weltweite Wendepunkte an diesem Datum
Auch auf der Weltbühne war dieser Tag oft von einschneidenden Geschehnissen gekennzeichnet. Am 7. Juni 1981 vernichteten Jets der israelischen Luftwaffe mit einer unerwarteten Attacke den unfertigen irakischen Kernreaktor „Osirak“ in der Nähe von Bagdad.
Im Jahr 2006 konnten die Vereinigten Staaten einen wichtigen Erfolg verbuchen: Abu Mussab al-Sarkawi, ein Jordanier und damals der am intensivsten gesuchte Extremist im Irak, kam bei einer Luftoperation der US-Streitkräfte in Hibhib ums Leben.
Auszeichnungen und historische Wahlen
Der 7. Juni ist aber auch mit erfreulichen Ereignissen verbunden. So wurde Kanzlerin Angela Merkel im Jahr 2011 von US-Präsident Barack Obama mit der Freiheitsmedaille geehrt, der bedeutendsten Ehrung für Zivilpersonen in den Vereinigten Staaten. Bereits 2006 wählte man Charlotte Knobloch zur ersten Präsidentin an die Führungsspitze des Zentralrates der Juden in Deutschland.
Prominente Geburtstagskinder: Von Sport bis Politik
Ihren Ehrentag begehen heute mehrere prominente Personen. Die russische Tennisspielerin Anna Kurnikowa vollendet ihr 45. Lebensjahr. Der Darsteller Herbert Herrmann (bekannt aus „Ich heirate eine Familie“) wird 85, und der CSU-Politiker Alexander Dobrindt, der seit 2025 das Amt des Bundesinnenministers bekleidet, feiert seinen 56. Geburtstag.
Herzliche Gratulationen gibt es ebenfalls für den deutschen Bob-Athleten Adam Ammour, der heute 25 Jahre alt wird. Bei den Olympischen Spielen 2026 gewann er im Zweierbob die Medaille in Bronze.
Gedenken an einen Wissenschafts-Pionier
Schließlich erinnern wir an einen Todestag, der die deutsche Forschungslandschaft bis in die Gegenwart beeinflusst. Der Experte für Physik und Optik, Joseph von Fraunhofer, verstarb am 7. Juni 1826. Nach ihm wurde die international renommierte Fraunhofer-Gesellschaft benannt. (dpa/red)
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