Übler Verdacht Großrazzia bei Schrotthändler in NRW – Polizei vereitelt Fluchtversuche

Die Straße ist von Einsatzfahrzeugen der Polizei gesäumt.

Großeinsatz in Wuppertal: Seit Mittwochvormittag (12. Oktober 2022) wird das Gelände eines Schrotthändlers durchsucht. Das Symbolfoto entstand am 27. Juli 2022 bei einer Razzia in Köln-Kalk. 

Mit einem Großeinsatz wird seit Mittwochvormittag das Gelände eines Wuppertaler Schrotthändlers durchsucht. 

Großrazzia in Wuppertal: Bei einer gezielten Durchsuchung auf einem Firmengelände an der Siegesstraße haben Polizei, Zoll und Umweltbehörden am Mittwoch (12. Oktober 2022) in großem Umfang vermutlich illegal gelagerten Abfall entdeckt.

Insgesamt seien rund 40 Übersee-Container voller Schrott festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Es würden Umweltstraftaten vermutet, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft.

Wuppertal: Razzia auf Schrottplatz – 40 Container überprüft

Ein Hinweis aus Belgien hatte die Ermittlungen in Gang gesetzt. Im Hafen von Antwerpen war am 28. April ein Container voller defekter Elektrogeräte, unter anderem Kühlgeräte mit FCKW-haltigem Kühlmittel, entdeckt worden. Die Fracht sollte im Auftrag des Wuppertaler Unternehmens nach Afrika verschifft werden – Kamerun war das Ziel.

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Zu Beginn der Durchsuchung hatte die Polizei kurzzeitig die direkt am Firmengelände liegende zentrale Bahnstrecke durch Wuppertal sperren lassen.

Eine Hundertschaft der Polizei sicherte das Terrain, um Fluchtversuche zu stoppen. Tatsächlich wollten fünf Menschen vom Gelände fliehen, als die Polizei eintraf. Durchsucht wurden auch die Wohnsitze der Beschuldigten in Wuppertal. (dpa)

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