Tornados in NRW Minister Wüst spricht nach Unwetter Warnung aus: „Müssen uns darauf einrichten“

Ministerpräsident von Nordrhein Westfalen, Hendrik Wüst, steht neben der beschädigten Kirche von Lippstadt Hellinghausen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchte m Samstag (21. Mai 2022) die Stadt Lippstadt nach dem Tornado.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich nach den schweren Verwüstungen durch mehrere Tornados in Nordrhein-Westfalen geäußert. Dabei warnte er vor weiteren Extremwetter-Ereignissen in der Zukunft.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (46) hat am Samstag (21. Mai 2022) die von den schweren Stürmen betroffenen Gebiete in Paderborn und Lippstadt besucht. Die Tornados in Nordrhein-Westfalen zeigen nach Ansicht von Ministerpräsident Hendrik Wüst (46) einmal mehr, dass mit häufigeren Extremwetter-Ereignissen gerechnet werden muss.

Als er am Freitagabend (20. Mai 2022) die ersten Videos von den Tornados in NRW gesehen habe, sei auch sein erster Gedanke gewesen, dass man das nur aus den USA kennt, sagte Wüst am Samstag (21. Mai) in Paderborn.

„Wenn man heute diese Schneise der Verwüstung hier sieht, dann fasst das einen schon an. Dann sieht man, dass das eben auch bei uns leider möglich ist und wir müssen uns darauf einrichten, dass so etwas hier häufiger passiert“, erklärte Wüst.

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Man müsse auf solche Extremwetterereignisse vorbereitet sein. „Es zeigt natürlich auch die Bedeutung des Klimaschutzes, das sieht man auch an einem solchen Unglück“, betonte der CDU-Politiker.

Mit schwersten Schäden und mindestens drei Tornados im Osten Nordrhein-Westfalens sind massive Unwetter über Deutschland hinweggezogen. Am stärksten betroffen vom Sturmtief „Emmelinde“ war am Freitag (20. Mai) die Stadt Paderborn, in der nach Angaben der Polizei 43 Menschen verletzt wurden.

Sie wurden unter anderem von Dachziegeln getroffen und durch umstürzende Bäume verletzt – davon 13 Personen schwer. Eine Frau schwebte am Samstag (21. Mai) zunächst noch in Lebensgefahr. (dpa)

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