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Schiffsunglück in NRW Kohle-Schiff rammt Brücke – wichtige Verkehrsader des Ruhrgebiets lahmgelegt

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind an einem Schiff auf dem Wesel-Datteln-Kanal im Einsatz. Ein Schubverband auf dem Wesel-Datteln-Kanal im Ruhrgebiet ist in der Nacht zum Donnerstag aus bisher ungeklärter Ursache gegen die Dorstener Straßenbrücke gestoßen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind an einem Schiff auf dem Wesel-Datteln-Kanal im Einsatz. Ein Schubverband ist in der Nacht zum Donnerstag (18. August) aus bisher ungeklärter Ursache gegen die Dorstener Straßenbrücke gestoßen.

Der Schiffsverkehr auf einer der wichtigsten Wasserstraßen nördlich des Ruhrgebiets ist lahmgelegt. Grund ist die Kollision eines Schiffes mit einer Brücke.

Die Schifffahrt auf dem Wesel-Datteln-Kanal ist lahmgelegt – und Grund ist diesmal nicht das Niedrigwasser. Nach der Kollision eines mit Kohle beladenen Schiffs mit einer Brücke in Dorsten bleibt die Schifffahrtsstraße im Norden des Ruhrgebiets weiter gesperrt.

Zunächst müsse die Statik der Brücke untersucht werden, sagte ein Sprecher der Polizei in Duisburg am Donnerstag. Das Führerhaus des Schiffs war in der Nacht zu Donnerstag (18. August) mit der Brücke kollidiert. Der Steuerstand war nicht weit genug abgesenkt. Der 42 Jahre alte Schiffsführer wurde verletzt und kam ins Krankenhaus. Ein Sprecher der Feuerwehr in Dorsten erklärte, das Führerhaus sei komplett abgerissen worden. „Es lag auf dem Deck“.

Kollision auf Wesel-Datteln-Kanal: Statik der Brücke muss geprüft werden

Die Brücke, die Teil der Bundesstraße 224 und eine wichtige Verkehrsader in Dorsten ist, sei nur stadtauswärts befahrbar, teilte die Polizei mit. Der Kanal gilt der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zufolge als einer der wichtigsten und verkehrsreichsten Schifffahrtskanäle Deutschlands.

Grund der Sperrung des Kanals für die Schifffahrt ist nach Polizeiangaben die ungeklärte Statik der Brücke. Diese müsse untersucht werden. Unter dem Bauwerk verliefen Versorgungsleitungen, sagte ein Polizeisprecher in Duisburg. Diese Leitungen seien aber nicht beschädigt. Das havarierte Schiff liege vor Anker.

Die Polizei ermittelt nun, warum das Steuerhaus nicht abgesenkt war. Da der Schubverband vom Rhein kam, der derzeit einen sehr niedrigen Wasserstand hat, könnte das Schiff wegen geringer Lademenge hoch im Wasser gelegen haben. Das Niedrigwasser auf dem Rhein hat auf den Wasserstand des Kanals aber keinen Einfluss.

„Das Führerhaus wurde komplett zerstört“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Duisburg. Die Weiterfahrt des Schiffs sei unmöglich. Der Wesel-Datteln-Kanal verbindet den Rhein mit dem östlichen Ruhrgebiet. (dpa)

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