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Versorgung lahm gelegtKein Trinkwasser in Swisttal und Euskirchen – Entwarnung

Trinkwasser läuft aus einem Wasserhahn.

Copyright: Felix Kästle/dpa

In der Gemeinde Swisttal sowie der Stadt Euskirchen gab es seit Montagmorgen (13. April 2026) Probleme mit der Trinkwasserversorgung (Symbolfoto). 

Aktualisiert:

In der Gemeinde Swisttal sowie in der Stadt Euskirchen ist ein Problem mit der Trinkwasserversorgung gemeldet worden. 

Kein Trinkwasser! In der Gemeinde Swisttal ist es ab Montagmorgen (13. April) zu einem größeren Ausfall der Trinkwasserversorgung gekommen. Auch einige Ortsteile der Stadt Euskirchen sind betroffen. 

In beiden Fällen hat die WarnApp Nina ausgelöst. Jetzt gibt es Entwarnung für Swisttal (Straßfeld, Ollheim, Dünstekoven, Miel, Morenhoven und Buschhoven) und die Euskirchener Ortsteile Dom Esch, Großbüllesheim, Kleinbüllesheim, Weidesheim und Wüschheim. 

Swisttal/Euskirchen: mehr als 20.000 Menschen zeitweise ohne Wasser

Grund des Ausfalls war ein Rohrbruch. Deswegen mussten Tausende Menschen in Swisttal und Euskirchen stundenlang ohne fließendes Wasser aus dem Hahn auskommen. Zeitweise seien 21.500 Menschen betroffen gewesen, teilte der Versorgers E-Regio mit. Nach und nach sei es gelungen, die Auswirkungen einzudämmen. Seit Montagmittag seien alle Kunden wieder versorgt.

Es hatte einige Zeit gedauert, bis Techniker das Leck im Rohrnetz lokalisieren und den Defekt beheben konnten. Gefunden wurde das Leck schließlich ganz in der Nähe des Wasserwerks - deshalb sei die Wasserversorgung in weiten Teilen beider Orte betroffen gewesen.

Über Warnapps appellierten die Behörden auch an die Bürger, bei denen noch etwas aus der Leitung kommt: „Reduzieren Sie den Wasserverbrauch auf das Nötigste.“ Unter anderem sollen die Menschen darauf verzichten, Waschmaschinen anzustellen.

Die Probleme hatten mitten in der Nacht begonnen. Gegen 2 Uhr sei es zunächst zu einer Störung in dem Wasserwerk gekommen, teilte E-Regio mit. Zwar hätten Techniker das Wasserwerk schnell wieder in Betrieb setzen können. Trotzdem war es über mehrere Stunden nicht gelungen, wieder einen ausreichenden Druck in die Leitungen zu bringen. Schließlich sei das Leck gefunden und der Wasserdruck stabilisiert worden.

Wasser kann sich braun färben

Weil sich im Zuge der Reparatur die Fließrichtung des Wassers im Netz ändere, könne teilweise braun gefärbtes Wasser aus den Hähnen kommen, teilte der Versorger mit. Die Färbung entstehe durch Ablagerungen von Eisenoxid in den Rohren und sei gesundheitlich unbedenklich.

„Das Wasser kann weiterhin verzehrt werden“, versicherte E-Regio. „In vielen Fällen hilft es, das Wasser kurz ablaufen zu lassen, bis es wieder klar ist.“ (iri mit dpa)

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