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21-Jährige stirbt in NRWPolizei spricht jetzt von selbstgebauter Sprunganlage

Kletterhilfen sind in der Felswand im Klettergebiet Hillenberg, einem ehemaligen Steinbruch, befestigt, von der am Samstag eine 21-jährige Kletterin 15 Meter in die Tiefe gestürzt war.

Copyright: Bernd Thissen/dpa

Kletterhilfen sind in der Felswand im Klettergebiet Hillenberg, einem ehemaligen Steinbruch, befestigt, von der am Samstag eine 21-jährige Kletterin 15 Meter in die Tiefe gestürzt war.

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Erst hieß es, die 21-Jährige sei beim Klettern abgestürzt. Jetzt korrigiert die Polizei: Es war ein selbstgebauter Bungee-Sprung, der tödlich endete.

Eine 21-Jährige aus Aschersleben (Sachsen-Anhalt) ist am Samstag im ehemaligen Warsteiner Steinbruch (Kreis Soest) ums Leben gekommen.

Zunächst hatte die Polizei von einem Kletterunfall gesprochen. Die Frau sei rund 15 Meter in die Tiefe gestürzt. Am Sonntag (11. Oktober) dann die Korrektur: Es war kein Sturz beim Klettern, sondern ein missglückter Bungee-Sprung.

„Sie ist nicht in die Tiefe gestürzt, sondern bei dem Sprung gegen eine Felswand geschlagen“, sagte ein Pressesprecher der Polizei in Soest gegenüber dem WDR.

Die Gruppe aus Sachsen-Anhalt, mit der die junge Frau unterwegs war, hatte die Sprungvorrichtung eigenen Angaben zufolge selbst gebaut. Ein erster Sprung sei noch geglückt. Als die 21-Jährige an der Reihe war, geschah das Unglück – sie prallte gegen die Felswand.

Die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, die Frau starb noch an der Unfallstelle. Ihre vier Begleiter blieben unverletzt, wurden aber von Notfallseelsorgern betreut.

Die Felswand im Klettergebiet Hillenberg. Hier passierte das Unglück.

Copyright: Bernd Thissen/dpa

Die Felswand im Klettergebiet Hillenberg. Hier passierte das Unglück.

Wie es genau zu dem Unglück kam, ist weiter unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen gebe es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden. Man stufe das aktuell als tragischen Unfall ein, so die Polizei.

Anders als ursprünglich von der Polizei angegeben, handelt es sich um einen stillgelegten Steinbruch, in dem das Klettern erlaubt ist. Dort liegen auch vom Deutschen Alpenverein (DAV) ausgewiesene Kletterstrecken. (mt)