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Tote unter Laub versteckt  Schwangere in Hamm erstochen – Freund unter Verdacht

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Der Tatort: In Hamm wurde eine Frauenleiche entdeckt. Ein Tatverdächtiger wurde jetzt festgenommen.

Hamm – Ein kaltblütiges Verbrechen erschüttert die Stadt: Eine 22 Jahre alte schwangere Frau aus dem westfälischen Hamm ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

  • Der Täter hatte die Leiche der schwangeren Frau (22) unter einem Haufen mit Laub versteckt
  • Offenbar starb die Frau an massiven Schnittwunden am Hals
  • Freund unter Verdacht

Tatverdächtig ist ein 23 Jahre alter Deutscher aus Bergkamen, der laut Staatsanwaltschaft mit der Frau in einer Beziehung war.

Schwangere erstochen: Schnitte im Halsbereich

Die Frauenleiche war am Donnerstagabend, 14. Januar, gegen 23 Uhr auf einem Parkplatz an der Johann-Sebastian-Bach-Straße im Hammer Süden gefunden worden. 

Todesursache sei Verbluten durch massive Schnittverletzungen im Halsbereich, sagte der Dortmunder Staatsanwalt Felix Giesenregen. Der Verdächtige sollte noch am Freitag, 15. Januar, dem Haftrichter vorgeführt werden.

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Noch in der Nacht sicherten die Beamten Spuren am Tatort. Dabei war auch ein Hund im Einsatz.

Als Polizisten am Fundort der Leiche eintrafen, habe der Mann angegeben, dass er seine Freundin umgebracht habe, sagte Giesenregen. Danach habe er keine weiteren Angaben gemacht.

Schwangere erstochen: Freund unter Drogen

Die Hintergründe der Tat seien noch unklar. Die Tatwaffe sei bislang nicht gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um ein Messer handelt.

Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass der 23-Jährige Alkohol oder Drogen zu sich genommen habe. Ihm sei daher eine Blutprobe entnommen worden. Laut Giesenregen lebten die beiden nicht zusammen. Die Ermittler wollen jetzt die Angehörigen vernehmen, um die Hintergründe zu erhellen. Auch Mobiltelefone sollen ausgewertet werden. (dpa/osw)

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