Deutscher Wetterdienst Sturmwarnung für Köln und Umland – Waldgebiete und Friedhöfe meiden

Putziger Mops und süße Katzen NRW-Tierheim ruft bitterernste Kampagne ins Leben

Kampagne des Tierheims Bergheim mit Mops und zwei Katzen.

Die Kampagne des Tierheims Bergheim: Mops Jessi und die Katzen Maja und Kurti stehen stellvertretende für die vielen Tiere, die 2022 aufgenommen wurden, weil ihre Besitzer/Besitzerinnen die Arztkosten nicht tragen konnten oder wollten.

Das Bergheimer Tierheim hat eine Kampagne gestartet und fordert Tierbesitzerinnen und -besitzer zur Vorsorge auf.

Wenn wir krank werden, sind wir versichert. Aber Haustiere? Die meisten von ihnen sind es vermutlich nicht. Die Folge sind oft hohe Tierarztkosten. Und die drohen ab November noch deutlich höher zu werden, wenn sich die Gebührenordnung ändert. 

Das Tierheim Bergheim hat daher eine Kampagne ins Leben gerufen und fordert Tierbesitzerinnen und -besitzer eindringlich dazu auf, für ihre Haustiere finanziell vorzusorgen. 

Tierheim Bergheim: Viele können oder wollen Tierarztkosten nicht tragen

Mops Jessi und die Katzen Maja und Kurti sind die Gesichter der Kampagne. „Sie stehen repräsentativ für die vielen Tiere, die wir 2022 aufgenommen haben, weil die Besitzerinnen oder Besitzer die plötzlich anfallenden Tierarztkosten nicht tragen konnten oder wollten“, erklärt Sylvia Hemmerling, Tierheimsprecherin.  

Alles zum Thema Katzen

Die Sprecherin weiter: „Immer öfter werden wir von Tierärzten oder Privatpersonen vor die Wahl gestellt, ein Tier samt den kompletten Kosten zu übernehmen – die Alternative ist in der Regel die Euthanasie. Wir entscheiden immer für das Leben.“ 

Bergheim: Tierheimsprecherin mit eindringlichem Appell

Mithilfe von Spenden schaffe es das Tierheim, den Vierbeinern ein zweites Leben zu schenken. „Aber auch das ist für uns immer wieder aufs Neue ein Kraftakt“, sagt Sylvia Hemmerling. Auch derzeit sei mit Kater Twinki wieder ein Tier bei ihnen, das sie aus einer Tierklinik übernommen haben. „Dem elfjährigen Kater musste aufgrund von Blasensteinen der Penis amputiert werden. Die Besitzer konnten/wollten die Kosten von zirka 2000 Euro nicht tragen und übereigneten das Tier der Klinik. Und die Klinik an uns – samt der Rechnung“, erzählt sie.

Ihre eindringliche Bitte an Tierhalterinnen und Tierhalter: „Sorgen Sie für Ihr Tier vor. Schließen Sie, wenn möglich, eine Versicherung ab. Sollte das nicht möglich sein, stellen Sie ein Sparschwein auf oder legen Sie regelmäßig einen festen Betrag zur Seite. Tun Sie bitte alles dafür, Ihrem Tier nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten zur Seite stehen zu können – da braucht es Sie nämlich am dringendsten.“ 

Wenn sich im November die Gebührenordnung der Tierärztinnen und Tierärzte ändert, rechnet das Tierheim mit noch mehr Abgabetieren ... (iri)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.