Wie ist die Stimmung in den Klassenzimmern? Drückt der Schuh bei Sorgen und Ängsten? Die NRW-Regierung startet eine Mega-Aktion und will genau das von Schülern und Schülerinnen erfahren.
NRW-Schulen im Gefühls-CheckDas plant die Ministerin jetzt für euch alle

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Damit es mit dem Lesen, Schreiben, Rechnen richtig gut klappt, müssen Kinder und Jugendliche sich in ihrem Schulen sicher, respektiert und gesehen fühlen.
Eine landesweite Erhebung in Nordrhein-Westfalen soll aufdecken, wie es um das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen an den Schulen bestellt ist und inwieweit sie mitreden können. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) teilte in Düsseldorf mit, dass sämtliche staatlichen Schulen sowie private Ersatzschulen eine Einladung zur Teilnahme am ersten umfangreichen Probelauf für ein neuartiges Schüler-Feedback erhalten haben.
So läuft die geheime Umfrage ab
Laut dpa können die Schülerinnen und Schüler über eine Online-Plattform anonym ihre Antworten geben. Im Fokus stehen dabei Themen wie persönliche Belastungen und Ängste, das soziale Klima untereinander sowie die Mitbestimmung im Schulalltag.
Der Fragebogen umfasst 30 Punkte für die Jüngsten an Grundschulen, während es an den weiterführenden Schulen 40 sind. Im Anschluss bekommen die Lehrkräfte und die Schulleitung digitale Auswertungen. Darin sind die Antworten gebündelt, damit sofort ersichtlich wird, wo Handeln erforderlich ist.
Ministerin Feller mit klarer Ansage
Feller erklärte, das Ministerium handle mit diesem Schüler-Feedback aufgrund von Studien, die zeigen, dass zahlreiche junge Leute Hilfe bei ihrer sozial-emotionalen Reifung brauchen. Ihre deutliche Botschaft lautet: Soziale und emotionale Fähigkeiten seien „genauso wichtig wie Lesen, Schreiben, Zuhören und Rechnen“.
Die Ministerin betonte außerdem, es sei absolut entscheidend, Kindern und Jugendlichen aufmerksam Gehör zu schenken, um sie gezielt in ihrer sozialen und emotionalen Entfaltung zu unterstützen. Diese Initiative soll den Bildungseinrichtungen dabei helfen, die Atmosphäre vor Ort zu optimieren und besser auf die Anliegen der Schülerschaft reagieren zu können. (red)
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