Raser-Unfall in NRW Porsche überholt auf Standstreifen und kracht gegen Betonwand

Beschädigter Porsche nach einem Verkehrsunfall auf der BAB30.

Auf der Bundesautobahn 30 kam es am Samstag (23. Oktober 2021) zu einem schweren Unfall. Ein Porsche Panamera kam ins Schleudern und kollidierte mehrmals mit einer Lärmschutzwand.

Im Nordosten Nordrhein-Westfalens kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 30. Ein Porsche-Fahrer, der zuvor schon wegen seiner aggressiven Fahrweise aufgefallen war, krachte in eine Betonmauer.

Löhne. Auf der Bundesautobahn 30 bei Löhne kam es am Samstagvormittag (23. Oktober 2021) zu einem schweren Verkehrsunfall, als ein 25-jähriger Fahrer mit seinem Porsche Panamera die Kontrolle verlor und unter anderem mehrmals in die Lärmschutzwand krachte. Die drei Beifahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

NRW: Porsche-Raser fiel schon wegen aggressiver Fahrweise auf

Der Porsche-Fahrer fiel weiteren Verkehrsteilnehmern bereits im Vorfeld des Unfalls aufgrund seiner aggressiven Fahrweise auf, wie die Polizei Bielefeld mitteilte. So soll er unter anderem mit einer hohen Geschwindigkeit auf dem Standstreifen gefahren sein, um dort linksfahrende Fahrzeuge zu überholen. Durch einen Fahrbahnwechsel eines vorausfahrenden Fahrzeugs musste der Porsche-Fahrer dann in einer leichten Rechtskurve offensichtlich stark abbremsen und verlor dabei die Kontrolle über seinen Sportwagen.

Das Auto schleuderte dann gegen die Lärmschutzwand und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Alle vier Personen in dem verunfallten Fahrzeug wurden verletzt, die drei Beifahrer mussten mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn der BAB 30 in Richtung Hannover kurzfristig voll gesperrt. Dem Porsche-Raser wurde eine Blutprobe entnommen, weitere Ermittlungen laufen. (nb)

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