Fliegerstaffel involviert Polizei in NRW mit legendärem Drogenfund

Polizei und Staatsanwaltschaft Essen ist am 10. September 2021 ein Schlag Schlag gegen mutmaßliche Rauschgifthändler geglückt, 100 Kilo Marihuana wurden sichergestellt.

Insgesamt 100 Kilo Marihuana (hier einer der 20 sichergestellten Plastiksäcke) hat die Polizei Essen am 10. September sicherstellen können. Es ist der bisher größte Fund „auf einen Schlag“ der Behörde, hieß es.

Riesenerfolg für die Essener Kripo: Die Beamten nahmen jetzt eine Bande von Rauschgifthändlern hoch und stellten 100 Kilo Marihuana sicher.

Essen. Mehr als zweieinhalb Monate Ermittlungsarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft Essen wurden nun von Erfolg gekrönt: Am Freitag, 10. September, schlugen die Beamten gegen 20.30 Uhr in mehreren Ruhrgebietsstädten zu.

Ausbeute des Einsatzes, der unter anderem von der Fliegerstaffel mit Polizeihubschraubern unterstützt wurde: der Fund von insgesamt 100 Kilo Marihuana.

Polizei in NRW nimmt Drogenbande hoch und sichert 100 Kilo Marihuana

Unter Leitung des Polizeipräsidiums Essen und mit Unterstützung der hessischen Polizei, Polizeibeamten aus Köln, den Spezialeinheiten und besagter Fliegerstaffel, folgten die Ermitttler mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe über die Landesgrenze von NRW hinaus über mehrere Stadtgebiete. Gleichzeitig hatten sich Kriminalbeamte an Wohnhäusern in Essen und Bottrop positioniert.

Als die Freigabe der Einsatzleitung erfolgte, schlugen die Einsatzkräfte zeitgleich zu. Ein Kleinwagen und ein Transporter wurden in Duisburg gestoppt und die Insassen durch Beamte der Spezialeinheiten festgenommen. In Essen und Bottrop wurden Wohnungen der Tatverdächtigen durchsucht und weitere Personen festgenommen.

Polizei Essen macht einen für die Behörde bisher einzigartigen Fund

In dem Transporter fanden die Beamten 20 zugeschweißte schwarze Kunststoffsäcke. Diese waren randvoll mit Marihuana gefüllt. Insgesamt 100 Kilogramm brachten die sichergestellten vermeintlichen Drogen auf die Waage.

„Ein vergleichbarer Fall in unserer Behörde, bei dem auf einen Schlag eine so große Menge mutmaßliches Marihuana in nahezu verkaufsfertiger Form sichergestellt und gleichzeitig eine Tätergruppe festgenommen werden konnten, ist selbst erfahrenen Kriminalbeamten nicht bekannt“, hieß es im Polizeibericht.

Bei dem Einsatz wurden acht Personen vorläufig festgenommen:

  • Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurden Samstagabend vier albanische Staatsangehörige – drei Männer und eine Frau –, ein 29-jähriger Deutscher sowie ein 40-jähriger Rumäne dem Haftrichter beim Amtsgericht Bottrop vorgeführt. Der zuständige Richter erließ Haftbefehle. Die Beschuldigten befinden sich nun in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten.
  • Ein 33-jähriger Deutscher und ein 36-jähriger Albaner wurden nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen entlassen.

Bei den Wohnungsdurchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel, hierunter weitere Betäubungsmittel und Datenträger, sichergestellt. Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt und die Auswertung der Beweismittel dauern an. (smo)

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