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Neue ZwangspauseSchlachtung bei Tönnies nach wenigen Stunden wieder unterbrochen

Schlachtung_Symbolbild

An ihren Arbeitsplätzen von Plexiglasscheiben voneinander getrennt zerlegen Mitarbeiter von Tönnies am Donnerstag (16. Juli) geschlachtete Schweine im Stammwerk des Betriebes

Rheda-Wiedenbrück – Kurz nach der Wiederaufnahme des Betriebs beim Fleischkonzern Tönnies (hier lesen Sie mehr) gibt es eine erneute Zwangsunterbrechung: Die Schlachtung am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück werde am Freitag (17. Juli) später beginnen, teilte ein Tönnies-Sprecher mit.

Neue Zwangspause bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück

Bei Kontrollen durch die Bezirksregierung sei das Unternehmen am Donnerstagnachmittag darüber informiert worden, „dass wir an Arbeitspositionen zusätzliche Umrüstungen vornehmen müssen“, sagte der Sprecher.

Dies sei auch schon passiert, ein Sachverständiger müsse die Änderungen aber noch abnehmen.

Erst am Donnerstag war die vierwöchige Zwangspause nach einem massiven Corona-Ausbruch bei Deutschlands größtem Schlachtkonzern beendet worden.

Rheda-Wiedenbrück: 8.000 Schweine schon wieder bei Tönnies geschlachtet

Die ersten Schweine wurden wieder angeliefert. In der ersten Schicht wurden rund 8.000 Tiere geschlachtet. Für den nächsten Produktionsschritt, die Zerlegung der Schweine, hatten die Behörden am Donnerstagabend grünes Licht gegeben.

„Wir sind durchaus verwundert darüber, dass Abläufe und Prozesse, die seit über 20 Jahren genehmigt sind und seitdem jährlich mehrfach amtlich kontrolliert wurden, nunmehr bemängelt werden“, sagte der Tönnies-Sprecher. Es werde aber eng mit den Behörden zusammengearbeitet.

Tönnies schlachtet am Hauptsitz in Ostwestfalen im Normalbetrieb pro Tag je nach Marktlage zwischen 20.000 und 25.000 Schweine. Durch den Produktionsstopp nach dem Corona-Ausbruch hatte sich ein Stau bei den Schweinemästern gebildet. (dpa)