„Noch diese Woche“ NRW mit drastischen Maßnahmen in der Corona-Pandemie

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, setzt nach seiner Rede im Landtag seine FFP2-Maske auf.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wird „noch in dieser Woche“ rigidere Corona-Maßnahmen in NRW durchsetzen.

In NRW soll es laut Ministerpräsident Hendrik Wüst noch in dieser Woche Kontaktbeschränkungen geben. Offenbar sollen auch Bars und Clubs geschlossen sowie Fußballspiele vor weniger Fans ausgetragen werden.

Die verschärfte Corona-Schutzverordnung ist noch keine Woche alt,  schon kündigt Ministerpräsident Wüst (CDU) weitere Einschränkungen an. Es geht um Kontaktbeschränkungen, die Maske im Unterricht – und auch Sport-Fans dürfte es treffen.

Corona in NRW: Hendrik Wüst will wieder Maskenpflicht in Schulen

„Die Wissenschaft mahnt uns dazu, Kontaktreduzierungen zu verschärfen und da deutlich besser aufzupassen“, hatte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüstam Montag (29. November) im Radiosender WDR 2 erklärt: „Das werden wir noch in dieser Woche umsetzen.“

Ein Beschluss gilt bereits als sicher: Die Wiedereinführung der erst Anfang November ausgesetzten Maskenpflicht am Sitzplatz im Unterricht an den nordrhein-westfälischen Schulen.

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Und das ist noch lange nicht alles. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ sollen in NRW Bars und Clubs geschlossen werden – aufgrund eines messbar signifikanten Infektionsgeschehens, wie es hieß. 

Wie der KStA weiter berichtet, soll es in NRW keine Geisterspiele geben, Stadien sollen demnach zu einem Drittel ausgelastet werden können.

Corona-Pandemie: So geht es mit den Weihnachtsmärkten in NRW weiter

Für Geimpfte und Genesene sollen die Weihnachtsmärkte in NRW wie gewohnt geöffnet bleiben, hier gilt dann wie bisher die 2G-Regelung. Ob Maske oder nicht, solle jede Kommune für sich selbst entscheiden dürfen.

Corona-Verdachtsfälle in NRW: „Nehmen Omikron sehr, sehr ernst“

In NRW gab es am Montag nach Informationen des Düsseldorfer Gesundheitsministeriums bereits sechs Verdachtsfälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus – vier Verdachtsfälle in Essen, einen Verdachtsfall in Düsseldorf und einen weiteren im Kreis Kleve. „Wir nehmen Omikron sehr, sehr ernst“, versicherte Wüst.

Bei den anstehenden Entscheidungen des Landeskabinetts wird es nach dpa-Informationen insbesondere um Großveranstaltungen und weitere Orte mit besonderem Infektionsrisiko gehen. 

In Deutschland hat unter anderem die Debatte Fahrt aufgenommen, ob angesichts steigender Infektionszahlen weiterhin Zuschauer in Sportstadien erlaubt werden sollten. Am Wochenende steht der Kassenschlager Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München im Dortmunder Stadion an. (dpa)

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