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Nach Explosion in Geisterbahn Kölner (41) kommt wegen Anschlag auf NRW-Kirmes vor Gericht

Polizeibeamte gehen über das Kirmesgelände.

Nach einem Anschlag auf einer Kirmes in Düren, hier ein Symbolfoto aus Lüdenscheid im Mai 2022, muss sich Mann vor Gericht verantworten.

Nach einem Anschlag mit Chemikalien auf eine Kirmes in Nordrhein-Westfalen muss der Tatverdächtige bald vor Gericht.

Es war ein großer Schock auf der Annakirmes in Düren. Nach der Explosion in einer Geisterbahn hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Mann (41) aus Köln erhoben. Das bestätigte das Amtsgericht Düren auf Anfrage der „Deutschen Presse-Agentur“.

Der Kölner wird auch verdächtigt, eine Explosion in einer Geisterbahn auf der Düsseldorfer Kirmes ausgelöst zu haben. In diesem Fall – der etwa zwei Wochen vor der Annakirmes passierte – laufen die Ermittlungen laut Staatsanwaltschaft Düsseldorf aber noch.

NRW: Mann aus Köln kommt wegen Chemie-Anschlag auf Kirmes vor Gericht 

Auf der Annakirmes ließ der Kölner nach früheren Angaben der Ermittlerinnen und Ermittler am Nachmittag des 2. August eine Plastikflasche explodieren. Nach dpa-Informationen hatte er handelsübliche Zutaten vermischt, die ein Gas bildeten – der Druck ließ die Flasche zerbersten.

Die Polizei zeigte ein Foto des Verdächtigen in einer Gondel der Geisterbahn bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“ (ZDF). Wenig später stellte der Kölner sich und kam vorübergehend in Untersuchungshaft.

Aufgrund der identischen Spuren war für die Ermittlerinnen und Ermittler schnell klar, dass der Mann auch in Düsseldorf zugeschlagen hatte. In beiden Fällen war niemand verletzt worden.

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Angeklagt wurde der 41-Jährige im Fall der Annakirmes von der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Laut Amtsgericht muss die Anklage nun noch zugelassen werden, ein Prozesstermin stehe daher noch nicht fest. Laut Strafgesetzbuch drohen dem Mann in dem einen Fall bis zu fünf Jahre Haft. (dpa)

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