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Gefahr nicht auf dem Schirm Uniklinikum Bonn macht auf Gefahren für Kleinkinder aufmerksam

(v. l.) Prof. Andreas Müller, Direktor der Neonatologie/Kinderintensivmedizin, Dr. Till Dresbach, Leitender Oberarzt Neonatologie/Kinderintensivmedizin, und Dr. Thorsten Send, Oberarzt Hals-Nasen-Ohren-Klinik am UKB vor einem Befund.

Die Doktoren, hier ein Bild aufgenommen am 9. Dezember 2021, des Universitätsklinikum Bonn machen auf die Gefahren von Lebensmitteln bei Kleinkindern aufmerksam.

Es kommt immer wieder zu tödlichen Kinderunfällen durch Ersticken. Meistens wäre das sogar vermeidbar. Besonders kleine Lebensmittel sind für Kinder unter vier Jahren lebensgefährlich. 

Vielen Eltern ist nicht bewusst, welche Gefahr von Lebensmitteln ausgehen kann. Gerade in den ersten Lebensjahren eines Kindes besteht durch das noch nicht ausgebildete Gebiss und das unkoordinierte Schlucken die Gefahr, dass kleine Gegenstände oder Lebensmittel die Atemwege verstopfen können. Darauf macht jetzt das Universitätsklinikum Bonn (UKB) aufmerksam.

Immer wieder und gerade zur Weihnachtszeit müssen Fremdkörper aus der Lunge von Kleinkindern geborgen werden. Ein solcher Eingriff ist sehr aufwendig, denn der Fremdkörper muss in Vollnarkose gefunden und mit einer Zange entfernt werden. „Leider gehen Erstickungsunfälle nicht immer gut aus. Wir empfehlen Eltern, dass Kinder unter vier Jahren auf Nüsse verzichten sollten. Wichtig ist das Wissen der Eltern über Sofortmaßnahmen bei akuter Atemnot“, so Dr. Till Dresbach, Leitender Oberarzt der Kinderintensivmedizin am UKB.

Eltern werden auf mögliche Gefahren von Lebensmitteln bei Kleinkindern aufmerksam gemacht

Die Gefahr von Lebensmitteln für Kleinkinder ist vielen Eltern nicht bewusst ist. Bei Spielzeugen mit Kleinteilen sind oft Warnhinweise angegeben, bei Nahrungsmitteln findet man diese aber kaum.

Weintrauben z.B. sind beliebt bei Kleinkindern, bergen aber aufgrund ihrer Größe und ihrer glatten Oberfläche ein hohes Risiko, die Atemwege zu verstopfen und dadurch akute Atemnot auszulösen.

Deshalb sollten Kleinkindern Trauben immer nur geviertelt serviert werden. Auch Nüsse oder Sonnenblumenkerne können für Kleinkinder unter vier Jahren eine Lebensgefahr darstellen. (fit)

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