Kinder-Betreuung in NRW Im April keine Elternbeiträge − Minister: „Das ist sehr fair“

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Joachim Stamp (FDP) ist stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Düsseldorf – Artikel aktualisiert am 26. März 2020 um 14:33 Uhr – Kinder- und Familienminister Joachim Stamp informierte am 26. März, ab 14 Uhr, live über die aktuelle Betreuungssituation und Maßnahmen der Landesregierung im Rahmen der Corona-Virus-Pandemie in NRW.

Hier gibt es die wichtigsten Punkte der Presskonferenz in der Übersicht:

  • Da die Einrichtungen geschlossen sind, werden sämtliche Beiträge für Kitas und Tagespflege und den offenen Ganztag für den Monat April ausgesetzt. Stamp: „Das ist sehr, sehr fair.“
  • Eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende wird auf den Weg gebracht - die Nummer wird am Sonntag verkündet, die Hotline ab Montag (30. März) freigeschaltet.
  • Minister appelliert: Bitte keine Fremdbetreuung für die Kinder organisieren - „je disziplinierter wir mit der Situation umgehen, desto scheller werden wir Regelungen lockern können“, sagte Stamp in Düsseldorf.
  • Die akuellen Maßnahmen (Schul-Schließungen, etc.) gelten erstmal bis 19. April. Minister Stamp will derzeit nicht über kommende Monate spekulieren.
  • Erstmal ist keine Schutzkleidung für Kita-Personal gedacht. Über neue Hygienevorschriften für Einrichtungen würde ab Freitag (27. März) beraten.
  • Minister Stamp forderte Eltern angesichts des schönen Wetters auf, sich trotzdem nicht mit anderen Eltern bzw. in Gruppen draußen zu treffen

Notbetreuung in NRW: Bereits Ausweitung auf Wochenenden und Ostern

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Die Not-Betreuung in Schulen wird auf das Wochenende sowie die Osterferien 2020 ausgeweitet. Wer einen systemrelevanten Beruf hat, dem kommt das Land NRW nun entgegen.

Denn Eltern (auch alleinerziehend), die nachweislich in diesen Berufen arbeiten, dürfen unabhängig von der beruflichen Situation des Partners die Notbetreuung an Schulen sowohl am Vormittag als auch in der OGS am Nachmittag nutzen. Das gilt, sofern die eigene Betreuung nicht gewährleistet werden kann.

Tipp für Eltern: Auf dem Bildungsportal des Landes NRW (hier lesen Sie mehr) bekommt man immer einen Überblick zu den aktuellen Bestimmungen. (dok/sp)

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