Köln läuft gegen den Trend So soll sich die Bevölkerung in NRW bis 2050 entwickeln

Menschen laufen über die Hohe Straße in Köln.

Viele Menschen: Ein Blick auf die Hohe Straße in Köln im Frühling 2019.

Das Landesamt für Statistik hat eine Prognose für die Entwicklung der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Dabei gibt es regional Unterschiede.

In Nordrhein-Westfalen sollen in den nächsten 30 Jahren weniger Menschen leben. Das geht aus aktuellen Berechnungen des Statistischen Landesamtes hervor.

Im Jahr 2050 soll das bevölkerungsreichste Bundesland voraussichtlich 17,62 Millionen Menschen zählen. Laut der Behörde waren es im Jahr 2021 noch 17,93 Millionen Menschen. Doch nicht überall in NRW soll es weniger Einwohnerinnen und Einwohner geben. Für manche Orte wird sogar ein Zuwachs prognostiziert.

NRW: Einwohnerzahl soll bis 2050 zurückgehen

In insgesamt 18 Kreisen und kreisfreien Städten wird Anstieg der Einwohnerzahl erwartet. Entlang des Rheins sollen Großstädte die höchsten Zuwächse erleben.

So soll die Einwohnerzahl in Bonn um 8,8 Prozent wachsen, in Köln um 5,0 Prozent und in Düsseldorf um 4,2 Prozent.

In 36 Städten und Kreisen sollen bis 2050 dagegen weniger Menschen leben. Die höchsten Rückgänge zeichnen sich dabei für die Kreise Höxter (minus 14,3 Prozent), Olpe (minus 13,3 Prozent) und den Märkischen Kreis (minus 13,0 Prozent) ab. (aa)

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