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Nach Streit an NRW-SchuleSchüler sorgt mit Aktion für 23 Verletzte

An einer Schule in Greven hat ein Schüler laut Polizei nach einem Streit mit einem Mitschüler im Schulflur Reizgas versprüht.

Copyright: Jens Kalaene/dpa

An einer Schule in Greven hat ein Schüler laut Polizei nach einem Streit mit einem Mitschüler im Schulflur Reizgas versprüht. (Symbolbild)

Nach einem Streit setzt ein Schüler in Greven Reizgas im Schulflur ein. 23 Kinder werden leicht verletzt, sechs kommen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.

An einer Schule in Greven hat ein Schüler laut Polizei nach einem Streit mit einem Mitschüler im Schulflur Reizgas versprüht. Das Reizgas aus einem sogenannten Tierabwehrspray habe sich auf mehrere Klassenräume verteilt.

23 Schülerinnen und Schüler seien leicht verletzt worden, sechs von ihnen seien mit Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit.

Ähnlicher Vorfall an Schule in Paderborn

Der Schüler, der gesprüht haben soll, ist der Polizei laut Mitteilung bekannt. Zu den Hintergründen werde weiter ermittelt, hieß es. Ein vorsorglich gerufener Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz. In Paderborn gab es am Montag einen ähnlichen Vorfall an einer Schule.

Hier wurde unter zunächst noch nicht geklärten Umständen ebenfalls eine Substanz freigesetzt. Etwa 40 Schüler und Lehrer wurden vom Rettungsdienst unter anderem wegen Atemproblemen und Übelkeit behandelt. Die Feuerwehr evakuierte die rund 560 Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer. Ob jemand Reizgas versprüht hat, werde noch untersucht, sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag. (dpa)