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Mitten in NRWPick-up schießt übers Ziel hinaus und kracht in Küche

Ein Mitarbeiter des Technischen Hilfswerk (THW) ist an einem Fahrzeug beschäftigt, das die Fassade eines Wohnhauses durchbrochen hat.

Copyright: Alex Talash/dpa

Ein Mitarbeiter des Technischen Hilfswerk (THW) ist an einem Fahrzeug beschäftigt, das die Fassade eines Wohnhauses durchbrochen hat.

Ein tonnenschwerer Pick-up kracht im Ruhrgebiet rückwärts in eine Hauswand. Dem Fahrer war offenbar ein Lapsus unterlaufen, als er sein Fahrzeug aufbocken wollte.

Das ging gründlich daneben: Ein tonnenschwerer Pick-up ist rückwärts in ein Mehrfamilienhaus im Ruhrgebiet gekracht und hat die Fassade des Gebäudes durchbrochen.

Das Heck des Wagens landete am Dienstagnachmittag (5. Mai) in der Küche einer Wohnung im Erdgeschoss in Ennepetal, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten.

Mit Allradantrieb übers Ziel hinausgeschossen

Der 60-Jährige habe sein etwa dreieinhalb Tonnen schweres Fahrzeug für Reparaturarbeiten auf Rampen aufbocken wollen, berichtete ein Polizeisprecher im Ennepe-Ruhr-Kreis. Dabei habe der Fahrer im Rückwärtsgang zu viel Gas gegeben - das Auto sei deshalb über die Aufbockrampen hinaus katapultiert worden.

Das Heck mitsamt Ladefläche krachte durch die Außenwand und kam in der Küche seiner Vermieterin zum Stehen. Der Fahrer selbst wohnt ebenfalls in dem Gebäude.

„Der Fahrer hat angegeben, dass er durch den Allradantrieb einfach zu viel Schwung hatte“, so der Polizeisprecher. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden - auch weil die Wohnung zum Zeitpunkt des Unfalls leer stand. Der Sachschaden durch den mutmaßlichen Fahrfehler sei allerdings erheblich.

Nachdem Baustatiker das Gebäude überprüft hatten, bauten Feuerwehr und Technisches Hilfswerk eine Holzrampe, um den Pick-up aus der Wand zu ziehen. Teile des Hauses wurden abgestützt, die Fassade wurde notdürftig abgedichtet. (dpa)

Die Polizei ermittelt nach einem Einbruch. (Symbolfoto)

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