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Miet-Schock für StudisIn Köln kostet ein WG-Zimmer jetzt 620 Euro

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Copyright: Patrick Seeger/dpa

Die Preise für neu angebotene WG-ZImmer sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. (Symbolbild)

Für eine Bude in einer Wohngemeinschaft wird es immer teurer.

Ein Studium ist teuer, das spüren junge Leute in NRW ganz besonders. Pünktlich zum Beginn des Sommersemesters kletterten die Kosten für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft auf einen Mittelwert von 485 Euro. Laut dpa, die sich auf neue Daten des Moses Mendelssohn Instituts stützt, entspricht das einem Anstieg von etwa sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Deutschlandweit sieht es kaum besser aus: Hier liegt der Durchschnittspreis bei 512 Euro, was einer Zunahme von beinahe vier Prozent im Jahresvergleich entspricht.

In diesen NRW-Städten wird's richtig teuer

Vor allem in zwei Metropolen in NRW müsst ihr euch auf heftige Preise einstellen: Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft schlägt in Düsseldorf mit durchschnittlich 630 Euro zu Buche. Köln ist mit 620 Euro nur knapp dahinter.

Wer sparen will, für den könnte ein Umzug die Lösung sein. Die Analyse zeigt, dass in Orten wie Bochum, Bielefeld oder Siegen Zimmer im Schnitt für unter 400 Euro zu haben sind.

Der Kampf um bezahlbare Zimmer hat begonnen

Annegret Mülbaier von WG-Gesucht.de, das die Erhebung als Partner unterstützte, schildert die prekäre Situation auf dem Wohnungsmarkt.

„Wir sehen auf unserer Plattform, dass sich die Nachfrage auf die noch vergleichsweise günstigen WG-Zimmer extrem bündelt“, erklärt Mülbaier. „Viele dieser Angebote sind oft schon am selben Tag vergeben – für Studierende wird die Wohnungssuche damit immer mehr zum Wettlauf, bei dem oft nur diejenigen zum Zug kommen, die schnell reagieren und sich direkt bewerben.“

Die Statistik zeichnet ein düsteres Bild: Die durchschnittliche Miete in den Städten, wo 83,4 Prozent aller deutschen Studierenden immatrikuliert sind, übersteigt die BAföG-Wohnpauschale. Im Klartext heißt das: Die staatliche Hilfe deckt bei der großen Mehrheit nicht einmal die Kosten für die Unterkunft (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Blick auf ein Gelände an der Sieg in Siegen-Eiserfeld.

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