Sozialbetrug in NRW Clan-Familie aus Leverkusen zockt über eine Million Euro ab

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Mit zwei Decken über ihrem Kopf verließen diese beiden Personen die Villa in Leverkusen.

Leverkusen – Das Ausmaß des mutmaßlichen Sozialbetrugs im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Angehörige des Al-Z.-Clans ist noch größer als bislang bekannt.

  • NRW: Großrazzia gegen Clan-Angehörige
  • Gigantischer Sozialbetrug von Familie aus Leverkusen
  • Mehr als eine Million Euro vom Staat abgezockt

Es gehe um mehr als eine Million Euro, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul am Donnerstag (10. Juni)  im Innenausschuss des Landtags.

Sozialbetrug von Clan-Familie aus Leverkusen

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Davon sollen 430.000 Euro auf die vier am Dienstag bei einer Großrazzia in Leverkusen festgenommenen Familien- und Clanmitglieder entfallen und der Rest auf weitere der insgesamt 30 Beschuldigten des Verfahrens.

Bei der Großrazzia gegen die Clan-Familie aus Leverkusen und die weiteren Beschuldigten hatten die Ermittler am Dienstag Bargeld und Sachwerte in Höhe von rund 600 000 Euro sichergestellt. Zudem wurde die Villa beschlagnahmt, in der die Familie lebte.

Der 46-jährige Hauptbeschuldigte war in Duisburg festgenommen worden. Bei ihm soll es sich um einen Schlichter des weit verzweigten Clans handeln. Ein Polizeipanzer hatte das Tor zum Leverkusener Anwesen der Familie durchbrochen und eine Spezialeinheit die Haustür aufgesprengt. Insgesamt rund 600 Polizisten waren an der Aktion in 15 NRW-Städten beteiligt. (dpa) 

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