Verfolgungsjagd in NRW Spanier baut Unfall – Zoll staunt über Fund im Kofferraum

Ein 26-jähriger Spanier mit Wohnsitz auf Gran Canaria sorgte am 31. August 2021 für eine wilde Verfolgungsjagd am Niederrhein, die in einem Totalschaden endete. Der Leihwagen des Mannes wurde komplett zerstört, im Kofferraum fand der Zoll fünf Kilo Marihuana.

Der bei dem Unfall nach einer wilden Verfolgungsjagd mit Zoll und Polizei total zerstörte Leihwagen des Spaniers steht am 31. August 2021 auf einer Straße am Niederrhein.

Nach einer wilden Verfolgungsjagd, die mit einem Autounfall und Beamtenbeleidigung endete, konnten Zollbeamte aus Krefeld einen Drogenschmuggler stellen. Mehrere Polizisten unterstützen den spektakulären Einsatz.

Krefeld/Nettetal. Ein 26-jähriger Spanier mit Wohnsitz in Las Palmas auf Gran Canaria sorgte bereits am 31. August für eine wilde Verfolgungsjagd am Niederrhein, die in einem Totalschaden endete.

Beamte des Hauptzollamtes Krefeld wollten den aus den Niederlanden über den Grenzübergang Heidenend eingereisten Pkw des Mannes in Nettetal anhalten. Der missachtete allerdings mit seinem in Deutschland angemieteten Fahrzeug alle Haltesignale des Zolls und versuchte, verkehrswidrig mit überhöhter Geschwindigkeit einer Kontrolle zu entgehen.

NRW: Zöllner aus Krefeld verfolgen Drogenschmuggler

Die Zöllner nahmen mit ihren Streifenwagen die Verfolgung auf und riefen die Polizei hinzu. Der Spanier floh durch Wohngebiete, dann über die Anschlussstelle Nettetal-Süd auf die A61 Richtung Niederlande und nach Straelen. Dabei befuhr er einen Kreisverkehr in entgegengesetzter Fahrtrichtung und missachtete das Rotlicht einer Ampel.

Im Kreuzungsbereich in Straelen-Herongen endete dann abrupt seine Flucht: Der Spanier fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit unter einen Lastkraftwagen. Das Leihfahrzeug erlitt bei dem Aufprall einen Totalschaden. Der Fahrer und sämtliche Unfallbeteiligte blieben unverletzt. 

Drogenschmuggler in NRW baut Unfall und flüchtet dann zu Fuß

Unmittelbar vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Unfallort verließ der Spanier sein zerstörtes Fahrzeug und flüchtete weiter zu Fuß, konnte aber kurze Zeit später aufgegriffen werden. Er versuchte sich seiner Festnahme zu widersetzen, bespuckte und beschimpfte dabei die Einsatzkräfte der Bundespolizei, welche bei der Einsatzlage unterstützend behilflich waren.

Bei der eingehenden Durchsuchung des Fluchtautos kam auch der wahre Grund der halsbrecherischen Fahrt zu Tage: Die Zollstreife beschlagnahmte 5195 Gramm Marihuana, die sich noch im stark demolierten Kofferraum befanden.

Der mutmaßliche Schmuggler wurde vorläufig festgenommen und unter Bewachung ins nahegelegene Krankenhaus zur Untersuchung eingeliefert, um eventuelle Unfallspätfolgen auszuschließen. (smo)

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