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Düsseldorf Prozess gegen IS-Männer: Landesgericht verurteilt fünf Terroristen

Die Angeklagten warten im Gerichtsaal auf den Beginn der Verhandlung.

Am 31. Mai 2022 hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht fünf Männer als IS-Terroristen verurteilt.

Zwei Jahre nach dem vereitelten Anschlag auf einen Islamkritiker aus NRW hat ein Gericht am Dienstagvormittag (31. Mai) ein Urteil gefällt.

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat fünf Männer als IS-Terroristen verurteilt und bis zu neuneinhalb Jahre Haft gegen sie verhängt.

Nach Überzeugung der Richter gehörten die 25 bis 34 Jahre alten Islamisten einer Terrorzelle des Islamischen Staats an, die auf Weisung führender IS-Kader Anschläge in Deutschland verüben sollte.

Prozess gegen IS-Terrorzelle: Düsseldorfer Gericht fällt Urteil

Vor zwei Jahren wollten die Männer einen Islamkritiker aus Neuss ermorden, die Polizei konnte den Anschlag verhindern.

Vor ihrer Festnahme lebten die fünf Tadschiken in verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens. Als niedrigste Strafe verhängte das Gericht am Dienstag drei Jahre und acht Monate Haft.

Die Bundesanwaltschaft hatte Haftstrafen zwischen vier und zwölf Jahren gefordert, die Verteidiger Freisprüche oder allenfalls geringe Freiheitsstrafen.

Ein weiterer mutmaßlicher Terrorist der IS-Terrorzelle war bereits im vergangenen Jahr zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Prozess gegen die fünf Angeklagten hatte vor einem Jahr begonnen. (dpa)

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