Die Staatsanwaltschaft Aachen geht beim Waldbrand im Hürtgenwald von Fremdeinwirkung aus. Laut Behörde gab es zwei unabhängige Ausgangspunkte.
Ermittler gehen von Fremdeinwirkung ausWurde verheerendes Feuer im Hürtgenwald gelegt?

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Der Brand im Hürtgenwald in der Eifel war einer der größten in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. (Archivbild)
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Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der verheerende Brand im Hürtgenwald wohl von außen ausgelöst. Ob er fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde, lasse sich bislang nicht abschließend klären, teilte die Staatsanwaltschaft Aachen der Deutschen Presse-Agentur mit. Tatverdächtige konnten bislang nicht ermittelt werden.
Das Feuer war am 13. August ausgebrochen und entwickelte sich zum größten Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Jahrzehnten. Laut Behörde ist von zwei voneinander unabhängigen Ausgangspunkten auszugehen. „Zwischen den Brandereignissen besteht jedoch ein zeitlicher und örtlicher Zusammenhang“, hieß es, ohne Details zu nennen.
Hürtgenwald-Brand: Staatsanwaltschaft Aachen sieht Fremdeinwirkung
Als Ursache scheidet Weltkriegsmunition aus. Ansonsten kämen nach aktuellem Stand alle übrigen denkbaren Ursachen infrage. Bei einem der beiden Brandherde lasse sich jedoch ausschließen, dass Gegenstände aus Autos das Feuer entfacht haben. Das Gelände sei extrem steil und nicht von Wegen oder Straßen gesäumt, so die Behörde.
Bislang sind 177 Hinweise eingegangen, doch keiner hat einen relevanten Ansatz geliefert. Die Auswertung der Funkzellendaten ist abgeschlossen. „Daraus haben sich keine für die Ermittlungen relevanten Erkenntnisse ergeben“, hieß es. (dpa/red)
