Hochzeitskorso in NRW gestoppt Anzeige wegen Nötigung – Polizei greift ein

Hochzeitskorso unterwegs: In Düren ist es durch Teilnehmer eines Hochzeitskorsos zur Nötigung im Starßenverkehr gekommen, die Polizei musste einschreiten. Das Archivbild wurde 2019 in NRW geschossen.

Hochzeitskorso unterwegs: In Düren ist es durch Teilnehmer eines Hochzeitskorsos zur Nötigung im Starßenverkehr gekommen, die Polizei musste einschreiten. Das Archivbild wurde 2019 in NRW geschossen.

Hochzeitskorso sorgt für Polizeieinsatz in NRW: Das rücksichtslose Verhalten einiger Autofahrer endete in Düren mit der Durchsuchung von Fahrzeugen. 

Düren. Die Polizei hat am Sonntag, 29. August, einen aus etwa zwölf Autos bestehenden Hochzeitskorso in Düren gestoppt. Zunächst habe eine Zivilstreife den Autokorso auf einer Bundesstraße verfolgt, teilte die Polizei am Montag, 30. August, mit.

Die langsam fahrenden Teilnehmer seien teilweise nebeneinander gefahren, hätten teils beide Fahrspuren blockiert und den Verkehr auf der Bundesstraße B56 erheblich gestört.

Hochzeitskorso in Düren: Cabriofahrer fällt besonders negativ auf

Es wurde aber noch schlimmer: Der Fahrer eines Cabrios im Hochzeitskorso sei besonders negativ aufgefallen, weil er in Schlangenlinien fuhr, stark abbremste und wieder beschleunigte. Zudem habe er wie einige andere Autos eine rote Ampel überfahren.

Neun der Fahrzeuge seien schließlich auf die Autobahn A4 Richtung Aachen aufgefahren, ehe hinzugerufene Beamte sie an einer Ausfahrt stoppen und auf einen Pendlerparkplatz lotsen konnten.

Beunruhigend: Zeugen hatten auch über Schüsse aus dem Korso berichtet, doch weder Pyrotechnik noch Schusswaffen wurden letztlich bei den Durchsuchungen gefunden. Der 30-jährige Fahrer des Cabrios bekam eine Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr. (dpa/dok)

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