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NRW 14-Jähriger auf dem Weg in Klinik – was dann passiert, macht Polizei fassungslos

Ein Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz fährt zu einem Einsatz.

Ein Rettungswagen war am Samstagabend (21. Mai 2022) in Gelsenkirchen auf dem Weg ins Krankenhaus, als er von einer Gruppe Männer blockiert wurde. Das Symbolbild ist am 11. Januar 2021 bei einem Einsatz in Osnabrück entstanden.

In Gelsenkirchen ist es zu einem Vorfall gekommen, der sprachlos und wütend macht. Ein Polizeisprecher redet Klartext.

„Normalerweise sind wir gehalten, Pressemitteilungen sachlich und neutral zu schreiben. Das fällt uns bei folgendem Sachverhalt schwer“... So beginnt am Montag (23. Mai 2022) ein Bericht der Polizei Gelsenkirchen.

Und das, was der Pressesprecher anschließend schildert, macht in der Tat fassungslos.

Polizei Gelsenkirchen: Mehrere Männer blockieren Rettungswagen

Am vergangenen Samstagabend (21. Mai 2022) hätten mehrere Männer ohne Grund einen Rettungswagen auf der Hauptstraße, Altstadt, blockiert und an der Weiterfahrt gehindert, berichtet Thomas Nowaczyk am Montag.

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Zufällig seien mehrere Polizeikräfte wegen eines anderen Einsatzes ganz in der Nähe gewesen, hätten das Geschehen beobachtet und eingriffen.

„Der Rettungswagen war gegen 22 Uhr mit einem Jugendlichen an Bord auf dem Weg ins Krankenhaus, als die Personengruppe die Straße blockierte“, so der Polizeisprecher. Selbst das eingeschaltete Blaulicht und das Martinshorn hätten sie nicht abgehalten.

Erst als die Polizeibeamtinnen und -beamten eingriffen, hätten die rund zehn Männer die Straße freigemacht.

Gelsenkirchen: Rettungswagen mit Patienten (14) auf Weg in Klinik

Die Einsatzkräfte fertigten eine Strafanzeige gegen einen 22 Jahre alten Gelsenkirchener wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr. Er soll sich als Rädelsführer herausgestellt und sich mit breiter Brust provozierend vor die Motorhaube des Rettungswagens gestellt haben. Von weiteren Beteiligten wurden die Personalien aufgenommen.

Der Rettungswagen war mit einem 14-jährigen Patienten unterwegs ins Krankenhaus. Nach Informationen der Polizei hatten weder der Junge noch die Rettungswagenbesatzung etwas mit der Männergruppe zu tun.

Sprecher der Polizei Gelsenkirchen mit klaren Worten

„Grundsätzlich sind Polizei und Feuerwehr rund um die Uhr im Einsatz, um Menschen zu helfen, zu schützen oder zu retten“, sagt Polizeisprecher Thomas Nowaczyk. „Dafür riskieren wir selbst Gesundheit und Leben.“

Einsatzfahrzeuge zu behindern, sei kein Spaß und könne schwerwiegende Folgen haben. Nowaczyk: „Oft sind es Minuten, die entscheiden, damit Menschen in Notsituationen die bestmögliche Hilfe bekommen. Wer Helfer auf dem Weg zum Einsatz oder ins Krankenhaus an der Weiterfahrt hindert, riskiert schlimmstenfalls das Leben anderer.“ (iri)

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