„Sturz in großer Höhe“ Frau und Kind tot vor Hochhaus aufgefunden: Polizei mit erschütternder Vermutung

Erotik-Falle in NRW Auf heißes Sex-Abenteuer gefreut – doch Realität ist bitter 

Zwei rote Ballons in Herzform fliegen in der Luft.

Sie versprachen erotische Abenteuer, am Ende waren die Kunden ihr ganzes Bargeld los: Zwei Tatverdächtige sind festgenommen worden, das gab die Polizei Duisburg am Mittwoch (8. Juni 2022) bekannt. Das Symbolfoto zeigt rote Herzballons über der Reeperbahn bei einer Promo-Aktion für eine Erotik-Webseite. 

Zwei Männer sollen mehrere Opfer in eine Sex-Falle gelockt haben. Jetzt griff die Polizei zu. 

Sie hatten sich über eine Erotikplattform mit einer Frau verabredet und freuten sich auf ein heißes Sex-Abenteuer – doch das ging voll in die Hose. Wie die Polizei Duisburg am Mittwoch (8. Juni) berichtet, war die Verabredung eine Falle. 

„Die Verabredungen zum Sex endeten für mehrere Opfer mit einem Raubüberfall“, erklärt eine Polizeisprecherin.

Polizei: Verdächtige lockten Sex-Opfer nach Duisburg-Hamborn 

Zwei Beschuldigte (20, 31) sitzen jetzt in U-Haft. Zivilfahnder fassten sie am Freitagabend gegen 22.50 Uhr auf der Mecklenburger Straße – auf frischer Tat. Mecklenburger Straße beziehungsweise Schillerstraße in Duisburg-Hamborn waren die bevorzugten Bereiche, wo die Tatverdächtigen ihre Opfer hingelockt haben.

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Das Duo sitzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg seit dem Pfingstwochenende hinter Gittern. Einer der Männer wurde bereits mit mehreren Haftbefehlen gesucht. 

Den beiden Tatverdächtigen sowie einer Frau (23) wird vorgeworfen, mit Fake-Accounts auf einer Internetplattform Erotikdienstleistungen angeboten zu haben. Ihre Opfer lockten sie nach Duisburg-Hamborn, wo aber statt eines Sex-Abenteuers die Beschuldigten selbst auf die „Kunden“ warteten.

Sex-Date war Falle: Polizei Duisburg geht von deutlich mehr Opfern aus

Der 20- und der 31-Jährige gaben sich als Zuhälter oder Securitypersonal der jeweils angebotenen Frau aus, forderten die Herausgabe von Bargeld und durchsuchten die Opfer nach angeblich mitgeführten Waffen oder gefährlichen Gegenständen. Die Beschuldigten waren teilweise selbst mit Messern bewaffnet. 

Während die Täter anschließend mit ihrer Beute flüchteten, warteten die Kunden auf ihr vermeintliches Sex-Date – vergebens!

Ihre vermeintlichen Dienstleistungen sollen die Tatverdächtigen seit etwa fünf bis sechs Monaten angeboten haben. Der Polizei liegen drei Strafanzeigen vor, sie geht aber von einer hohen Dunkelziffer aus. Zeugen, die ebenfalls auf die Sex-Masche hereingefallen sind, melden sich bitte unter 0203 2800 beim Kriminalkommissariat 13. (iri) 

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