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Düsseldorf Anschlagsdrohung mit Lkw – Polizei gibt Entwarnung: „Akute Gefahr besteht nicht“

Polizeikräfte stehen vor dem geräumten Rathaus in Düsseldorf.

Das Rathaus und der Weihnachtsmarkt am Corneliusplatz in Düsseldorf wurden am Montagnachmittag (5. Dezember 2022) geräumt.

Am Montagnachmittag wurden in Düsseldorf das Rathaus und die Weihnachtsmärkte geräumt. Die Polizei griff nach einer „abstrakten Sicherheitsstörung“ vorsichtshalber zu diesen Maßnahmen.

Wegen einer möglichen Bedrohungslage hat die Polizei am Montagnachmittag (5. Dezember 2022) alle Weihnachtsmärkte in der Düsseldorfer Innenstadt geräumt. Mehrere Stunden lang blieben die Glühweinbuden und Verkaufsstände geschlossen. Erst gegen 18 Uhr gab die Polizei Entwarnung.

Es habe eine „abstrakte Drohung von außen“ gegen die Märkte gegeben, sagte ein Düsseldorfer Polizeisprecher. Grund dafür soll eine „abstrakte Sicherheitsstörung“ sein – es war von einer Anschlagsdrohung die Rede. Laut EXPRESS.de-Informationen hatte ein Anrufer gedroht, mit einem Lkw in die Menge eines Weihnachtsmarktes zu fahren.

Düsseldorf: Weihnachtsmärkte nach Anschlagsdrohung geschlossen 

Die Polizei habe sich deshalb entschlossen, sicherheitshalber die Märkte zu schließen. „Sicherheit muss Vorrang haben“, sagte der Polizeisprecher. Die Räumung der Märkte verlief nach Angaben der Polizei ohne Probleme. Betroffen waren alle Weihnachtsmärkte in der Düsseldorfer Innenstadt und auch die Eisbahn an der Kö. Um eine Gefährdung auszuschließen, blockierte die Polizei außerdem alle Straßen zu den Weihnachtsmärkten.

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Eine akute Gefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht. Die Geschäfte in der Innenstadt - auch solche in unmittelbarer Nachbarschaft der Weihnachtsmärkte - blieben geöffnet. Gegen 18.00 Uhr hob die Polizei dann die Sperrungen wieder auf. Ob die Stände auf den Weihnachtsmärkten nach der Zwangspause noch einmal für die verbleibenden Abendstunden öffneten, sei Sache der Betreiber, hieß es bei der Polizei.

Düsseldorf: Rathaus und Weihnachtsmärkte evakuiert 

„Sicherheit muss Vorrang haben.“ Eine akute Gefahr bestehe jedoch nicht, betonte der Sprecher. Die Räumung der Märkte sei ohne Probleme verlaufen. Am Abend gab die Polizei Düsseldorf dann auch auf Twitter Entwarnung. 

Sehen Sie hier den Twitter-Beitrag der Düsseldorfer Polizeidienststelle:

In der Innenstadt war es am Montagabend schon wegen des Wochentages, aber wohl auch wegen des Schneeregens und niedriger Temperaturen ohnehin eher ruhig. Politikerinnen und Politiker saßen am Nachmittag im Hauptausschuss, als die Polizei sie dazu aufforderte, das Rathaus zu verlassen. Die Polizei hatte sich an vielen Kreuzungen postiert.

Um den Verdacht genauer untersuchen zu können, wurde daraufhin auch das gesamte Gelände des Weihnachtsmarktes gegen 16 Uhr geräumt. Auch die Eisbahn am Corneliusplatz war menschenleer, die verschiedenen Buden des Weihnachtsmarktes schlossen. Die weiteren Weihnachtsmärkte in der Stadt wurden ebenfalls geräumt. Die Märkte sollen am Montagabend geschlossen bleiben. (dpa/red)

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