Schönheits-Chirurg vor Düsseldorfer Gericht Mit falschem Doktortitel geworben?

Dü_ Ärzte bei der Arbeit

Chirurgen bei er Arbeit im OP.

Düsseldorf – Zwei merkwürdige Todesfälle nach Schönheits-Operationen rückten eine Praxis für ästhetische Chirurgie aus Düsseldorf in den Fokus der Ermittler.

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Und die fanden noch ein pikantes Detail, denn der Chirurg (47) soll mit einem falschen Doktortitel auf Kundenfang gewesen sein. Deshalb steht er am 2. August wegen Titelmissbrauch vor Gericht.

Tod nach Po-OP

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Anfang des Monats starb eine Frau, nachdem sie sich in der Düsseldorf Klinik den Po hatte vergrößern lassen. Nach dem Eingriff gab es Komplikationen. Die 42-Jährige kam in die Uni-Klinik, wo sie schließlich starb.

Da sich  in ihrem Blut etliche Medikamente befanden, werden die Substanzen jetzt auf ihre Wechselwirkung untersucht. Erste Ergebnisse werden nicht vor September erwartet.

In Fall einer 20-jährigen, die vor einem Jahr ebenfalls vom 47-jährigen Mediziner am Po operiert wurde, sind die Ermittlungen schon weiter. Die Studentin brach nur wenige Stunden nach dem Eingriff zu Hause plötzlich zusammen. Nach der Obduktion steht fest, dass die Patientin tatsächlich verblutet ist.

Studentin verblutet

Doch ob der Arzt geschlampt und dadurch den Tod der Studentin verursacht hat, steht deshalb noch nicht fest.

Dafür benötigt die Staatsanwaltschaft weitere Gutachten. Da diese Art von Operationen eher selten sind, wird die Suche nach einem Experten schwierig.

Derweil scheint der falsche Doktor-Titel leichter nachzuweisen sein, so glaubt die Staatsanwaltschaft. Nach ihren Erkenntnissen hat der Mediziner sich in seinem Internet-Portal, auf seiner Preisliste und über Instagram einen Doktor-Titel verpasst, den er hätte nicht führen dürfen.

13 500 Euro Strafe für Titelmissbrauch

Dafür gab es einen Strafbefehl wegen Titelmissbrauch. Der  Mediziner soll 13 500 Euro Strafe zahlen.

Doch er wehrt sich gegen die Vorwürfe und steht deshalb nächsten Freitag vor dem Amtsgericht.

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