Düsseldorf Mit Anschlag gegen Weihnachtsmarkt gedroht – SEK-Einsatz

Polizeikräfte stehen vor dem geräumten Rathaus in Düsseldorf.

Polizeieinsatz statt Weihnachtsmarkt-Trubel: Das Rathaus und der Weihnachtsmarkt in Düsseldorf wurden am Montagnachmittag (5. Dezember 2022) geräumt. Grund war eine Anschlagsdrohung.

Anfang Dezember erschütterte Düsseldorf eine Anschlagsdrohung gegen den Weihnachtsmarkt. Jetzt wurde ein Tatverdächtiger ermittelt. 

Nach der Drohung eines Anschlags gegen den Düsseldorfer Weihnachtsmarkt ist ein Tatverdächtiger ermittelt worden. Wie die Polizei am Montag (2. Januar 2023) bekannt gab, handelt es sich dabei um einen Minderjährigen. 

Diesbezüglich habe es am vergangenen Freitag eine Durchsuchung mit SEK-Unterstützung im Raum Osnabrück gegeben. Der Einsatz wurde von der Generalstaatsanwaltschaft Celle und dem Düsseldorfer Staatsschutz durchgeführt. 

Nach Anschlagsdrohung: Polizei Düsseldorf identifiziert Verdächtigen

Am Nachmittag des 5. Dezembers waren alle Weihnachtsmärkte in der Düsseldorfer Innenstadt geräumt worden. Wie EXPRESS.de damals erfuhr, hatte ein Anrufer damit gedroht, mit einem Lkw in die Menge eines Weihnachtsmarktes zu fahren. Am Abend konnte die Polizei Entwarnung geben. 

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Es folgten akribische Ermittlungen des Staatsschutzes. So konnte ein Minderjähriger im Raum Osnabrück als möglicher Tatverdächtiger identifiziert werden. 

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Aufgrund seines Alters könnten keine Details zu dem laufenden Ermittlungsverfahren genannt werden, heißt es. Laut „Bild“ ist der Tatverdächtige erst 15 Jahre alt.

Der Jugendliche soll auch mit einem Anschlag an einer Schule in Münster gedroht haben. Der „Bild“ zufolge hat er die Telefonnummer seines Apparats zwar technisch verändert, die Ermittlerinnen und Ermittler kamen ihm aber dennoch auf die Spur. (mit dpa)

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